Einkaufen und Stöbern
: Das war beim verkaufsoffenen Sonntag in Schonach geboten

Versteckte Ostereier, eine Cego-Ausstellung und lukrative Rabatte – am verkaufsoffenen Sonntag war in Schonach für Groß und Klein einiges geboten.
Von
Stephan Hübner
Oberndorf
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Ungewöhnliche Kuckucksuhren bei „Romba Kuckucksuhren“ in Schonach weckten das Interesse von Besuchern.

Stephan Hübner

Abwechslungsreich war der verkaufsoffene Sonntag in Schonach, an dem neben Einzelhändlern auch die Strohmanufactur teilnahm.

Viel los war bereits zum Start bei „Moosmann Schreibwaren“ und dem Lesecafé. Constanze Kaltenbach hatte für kleine Besucher Ostereier im Laden versteckt, die eine kleine Überraschung versprachen. Auch an Wanderwege-Büchern oder Schwarzwaldromanen von dem Schonacher Autor Andy Hör waren Besucher interessiert.

Viel zu entdecken gab es in der Strohmanufactur, wie Arnold Kuner vom Förderverein berichtete. Bei Kaffee und Kuchen konnte die von Schwarzwaldranger Achim Laber zusammengestellte Ausstellung zum jahrhundertealten Kartenspiel Cego besichtigt werden. Neben Infos zur Historie verschiedener Kartensets waren diese auch real aus der Sammlung des lokalen Historikers Wolfgang Schyle zu begutachten.

Vielfältig waren auch die aus der 1863 gebauten Strohfabrik Sauter stammende Gerätschaften und Strohhüte.

Beratung, Kulinarik und Räumungsverkauf

Wohnaccessoires, Gewürze, Olivenöl und Balsamicoessig gab es im Laden „Tanta Emmas Glück“ von Andrea Heintzmann und bei CB Optik konnten Kunden neue Brillen ausprobieren.

Bei Sport Hör konnten sich Kunden an einem Glücksrad einen Rabatt erspielen.

Foto: Stephan Hübner

Beim Textilhaus Burger boten Verkäufer fachmännische Beratung. Viel Zuspruch erfuhr Sport Hör: Hier konnten Kunden am Glücksrad Rabatte von bis zu 25 Prozent erspielen. Neben Kinderschminken sorgte der Skiclub Rohrhardsberg auch für das leibliche Wohl.

Der Skiclub Rohrhardsberg sorgte beim verkaufsoffenen Sonntag für das leibliche Wohl.

Foto: Stephan Hübner

Ungewöhnliche Zeitmesser bot „Romba Kuckucksuhren“ mit einer Kombination moderner Geräte mit etwa 200 Jahre alten Holzbalken von einem Schwarzwaldhof an. Die Arbeit mit dem alten Material ist laut Andreas Kreyer ein sehr spezielles Thema, da die Balken manchmal brüchig seien oder in einer Trockenkammer von Holzwürmern befreit werden müssten.

Zum letzten Mal zum Räumungsverkauf lud Zweisam Mode ein. Inhaber Axel Kaltenbach will sich künftig auf den Bereich Corporate Fashion konzentrieren. Dafür habe er schon namhafte Kunden wie Wiha gewinnen können. Einen Nachmieter für die Räume gibt es bisher nicht. Wer weiter am Altbestand aus Kleiderbügeln und -puppen oder Ladenbaumöbeln Interesse hat, könne mit Kaltenbach direkt Kontakt aufnehmen.

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