Dorfgemeinschaftshaus
: Langenbachs Ortsvorsteherin will Geld  aus dem Sondervermögen

Seit Jahren gibt es etliche Baustellen im Dorfgemeinschaftshaus. Dessen energetische Sanierung soll nun endlich starten. Wie sich Rafaela Riesle das vorstellt.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Vöhrenbach-Langenbach
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Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses steht seit langen Jahren immer wieder im Blickpunkt des Ortschaftsrates. Selbst in Vorjahreshaushalten eingestellte Mittel wurden niemals angefasst

Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Langenbach steht seit Jahren immer wieder im Blickpunkt des Ortschaftsrates. Selbst in Vorjahreshaushalten eingestellte Mittel wurden niemals angefasst.

Hans-Jürgen Kommert
  • Langenbach plant die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses – viele Baustellen bestehen.
  • Ortsvorsteherin Rafaela Riesle will Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes beantragen.
  • Heizung aus den 1980er Jahren, Elektro, Sanitär und Fassade gelten als dringlich.
  • PV und Wärmepumpe werden wegen unregelmäßiger Nutzung kritisch gesehen.
  • Der Ortschaftsrat unterstützt den Antrag, der im Gemeinderat eingebracht wurde.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der ersten Sitzung des Ortschaftsrats im laufenden Jahr ging es einmal mehr um knappe Kassen der Stadt – und um das Dorfgemeinschaftshaus. Nachdem Ortsvorsteherin Rafaela Riesle von einem örtlichen Elektrobetrieb  für kleines Geld  wenigstens die Beleuchtung des Saales in Ordnung bringen ließ, weist das Haus noch immer zahlreiche Baustellen auf.

Bereits im Haushalt 2024 vorgesehen, aber nie verwirklicht wurde der erste von sechs Teilschritten zur energetischen Sanierung des Hauses, die energetische Abdichtung der Kellerdecke – die man sehr differenziert betrachten müsse – würde sie in der vorgesehenen Weise durchgeführt, könne man die Türe nicht mehr öffnen. Auch im Haushalt 2025 seien 40.000 Euro vorgesehen gewesen,  um irgendwelche Maßnahmen gekümmert habe sich aber niemand. Der Kellereingang mitsamt der Treppe könne eventuell im Rahmen der Sanierung in Ordnung gebracht werden. Vor allem die Damen-Sanitärräume seien alt und verbraucht. Unbrauchbar sei auch die Deckenbeleuchtung im Sitzungssaal.

Selbst ist die Frau: Die Optik diverser Türen ist im DGH nicht gerade berückend – hier zeigt Ortsvorsteherin Rafaela Riesle, was sie selbst gemacht hat – Stellvertreter Simon Schwörer schaut eher skeptisch

Selbst ist die Frau: Die Optik diverser Türen ist im Dorfgemeinschaftshaus Langenbach nicht gerade hübsch. Hier zeigt Ortsvorsteherin Rafaela Riesle, was sie selbst gemacht hat, Stellvertreter Simon Schwörer schaut eher skeptisch.

Hans-Jürgen Kommert

Nun trat die Ortsvorsteherin mit einer Idee an den Ortschaftsrat heran: Die Stadt habe aus dem Sondervermögen des Bundes 2,4 Millionen Euro erhalten zur Finanzierung von Maßnahmen in Sachen Klimaschutz, kommunaler Gebäude oder energetischer Sanierungen, um lokale Haushaltsdefizite auszugleichen. Für das Dorfgemeinschaftshaus träfen die Anforderungen im Besonderen zu. Daher wolle sie beantragen, dass die Maßnahmen zur Instandsetzung des Hauses aus diesen Mitteln kommen sollten.

Photovoltaik fraglich

„Im Haus gibt es zahlreiche Baustellen – angefangen bei der defekten Heizung aus den 1980-er Jahren, über die Elektroinstallation, die Sanitärräume und  die Fassade, gegebenenfalls auch das Dach. Die Frage sei lediglich, ob man für die komplette Planung ein Ingenieurbüro brauche oder ob das Bauamt die nötigen Ausschreibungen durchführen könne. Ob eine Photovoltaikanlage Sinn mache, müsse man bei der unregelmäßigen Nutzung überdenken, auch eine Wärmepumpe als Heizquelle mache aus dem gleichen Grund eher wenig Sinn.

Der Ortschaftsrat stellte sich geschlossen hinter den Gedanken, daher stellte Riesle in der Gemeinderatssitzung den Antrag auf Mittel aus dem Sondervermögen.

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