Debatte in Buchenberg
: Wegfall roter Sitzbänke beschäftigt den Ortschaftsrat

Sparpläne der Gemeinde und der mögliche Abbau roter Bänke haben den Ortschaftsrat Buchenberg beschäftigt. Einig waren sich die Räte dabei nicht.
Von
Stephan Hübner
Königsfeld-Buchenberg
Jetzt in der App anhören
Sitzbank Königsfeld

Im Königsfeld ist eine Reduzierung der roten Sitzubänke um 25 Prozent je Teilort im Gespräch

Stephan Hübner
  • Sparpläne der Gemeinde: Reduzierung roter Sitzbänke je Teilort um 25 Prozent im Gespräch.
  • Der Ortschaftsrat Buchenberg ist uneinig, will die Bänke auf einer Exkursion prüfen.
  • Mehrere Räte betonen, es gebe noch keine Entscheidung – Patenschaften durch Bürger sind im Gespräch.
  • Kritik an Streichrunden: Räte fordern Transparenz und Beteiligung, Pflege von Grünflächen bereitet Sorge.
  • Ein privates Bauvorhaben wurde vertagt, da Pläne unklar und vorab nicht einsehbar waren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Streichrunden der Gemeinde und der mögliche Wegfall roter Bänke im Teilort waren Thema im Ortschaftsrat Buchenberg.

Zu Beginn fragte der Einwohner Wolfgang Fichter nach einem Helferfest für die Mitwirkenden beim Gemeindejubiläum. Laut Ortsvorsteher Roland Meder wird in Absprache mit der Vereinsgemeinschaft darauf zunächst verzichtet, da finanziell nichts übrig blieb. Ob das Helferfest noch kommt, konnte er nicht sagen.

Diskutiert wurde die von der Verwaltung in der letzten Sitzung des Ortsteilausschusses Königsfeld vorgeschlagene Reduzierung der roten Bänke um jeweils 25 Prozent je Teilort. Hier sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, so Meder.

Bänke werden in Augenschein genommen

Unter Hinweis auf Bemerkungen im Ausschuss betonte Matthias Weisser, dass sich nicht der Ortschaftsrat, sondern nur ein Ratsmitglied gegen die Reduzierung ausgesprochen habe. Deshalb distanziere er sich von solchen Aussagen. Der angesprochene Ralf Pfaff erklärte, dass er nur angeregt habe, sich Gedanken darüber zu machen, lieber die Messe in Stuttgart zu streichen. Auch könne man nicht darüber reden, wenn man nicht die Kosteneinsparungen kenne. Es stimme nicht, dass sich der Rat geweigert habe, so Pfaff.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.

Birgit Helms bestätigte, dass man sich nur informiert, aber nichts abgelehnt habe. Die Bänke seien sehr wichtig. Sie brachte Patenschaften seitens der Bürger ins Gespräch, von denen es Bereitschaft gebe. Der Rat einigte sich auf eine Exkursion, um die Bänke in Augenschein zu nehmen und für Streichungen infrage kommende Bänke auszuwählen.

Entscheidung zu Bauvorhaben vertagt

Vertagt wurde die Entscheidung für die nachträgliche Genehmigung eines privaten Bauvorhabens, da für die Räte nicht ersichtlich war, was genau wann gebaut worden war und die Pläne auch nicht im Vorhinein einsehbar waren.

Ein weiteres Thema waren die Streichrunden der Gemeinde. Pfaff plädierte dafür, Bürger und Ortschaftsräte stärker einzubeziehen, störte sich daran, dass Streichungen nur nach und nach bekannt gegeben würden und fragte, wer die überhaupt festlege. Helms sorgte sich um die Pflege der Grünflächen, die ebenfalls von Streichungen betroffen sein sollen. Laut Meder sind unter anderem neue Ausschreibungen geplant, um Kosten zu senken.