Das plant Gremmelsbach: Mehr Sicherheit, bessere Straßen, neue Bauplätze

Nach wie vor liegt der Fokus des Ortschaftsrats Gremmelsbach auf dem Ausbau der Trinkwasser- der und Breitbandversorgung. Hier ist die Grabgemeinschaft Althornberg um Thomas Dold im Einsatz, die derzeit im Leutschenbach zugange ist.
Hans-Jürgen Kommert- Gremmelsbach plant für das Haushaltsjahr 2027 den Ausbau von Trinkwasser und Breitband.
- Leitungsbau in Leutschenbach, Gefell, Hinter Ofen und Steinbis – veranschlagt sind 50.000 Euro.
- Druckerhöhungsanlagen für mehrere Teilorte, je etwa 65.000 Euro, teils vorfinanziert.
- Straßen bleiben im Fokus: jährlich 125.000 Euro, Engstelle Leutschenbach kostet etwa 250.000 Euro.
- Beleuchtung an Bushaltestellen und Brücke, Rückkauf eines Bauplatzes und Sanierungen an DGH und Rathaus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Jahr 2026 geht in den Endspurt. Für die Kommunen beginnt somit demnächst das Haushaltsjahr 2027 mit den Planungen in den Finanzausschüssen. Zeit auch für die Ortschaftsräte, ihre Haushaltsmittelanforderungen anzumelden.
In Gremmelsbach liegt dabei der Fokus auf dem Ausbau des Trinkwasser- und Breitbandnetzes – beides läuft bereits in Form von Grabgemeinschaften seit längerer Zeit – seit Kurzem ganz offiziell auch über den Zweckverband Breitband mit der beauftragten Firma KTS.
Im Jahr 2027 möchte der Ortschaftsrat diesen Ausbau fortsetzen, respektive betriebsbereit werden lassen. Dazu seien für den Bau von Leitungen in den Gebieten Leutschenbach, Gefell, Hinter Ofen und Steinbis rund 50.000 Euro vonnöten. Dazu kämen jeweils etwa 65.000 Euro für eine Druckerhöhungsanlage für Obertal, Hohlops, und Schafberg sowie zwei solcher Anlagen für Leutschenbach, Althornberg und Gefell – die Letzteren seien teils bereits vorfinanziert.
Ebenfalls nicht vernachlässigen will der Ortschaftsrat die Gemeindestraßen. „Wir haben rund 20 Kilometer öffentliche Straßen hier. Wenn wir jährlich einen Kilometer sanieren, braucht es 20 Jahre, bis wir durch sind. Dann können wir wieder von vorn anfangen“, konstatierte Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner. Daher sollte man die jährlichen Sanierungsmittel in Höhe von 125.000 Euro klug einsetzen. Mittelfristig möchte er eine Engstelle im Bereich Leutschenbach ausbauen. Die Kosten werden mit etwa 250.000 Euro beziffert.
Wichtig fände das Gremium die Ergänzung der Beleuchtungen – vor allem im Bereich von Bushaltestellen und der Fußgängerbrücke über die B33. Bei den Bushaltestellen im Bereich der Firma Reuter und weiteren in der Straße „Am Bach“ kämen Gesamtkosten von rund 14.000 Euro zusammen. „Ich kann mir vorstellen, dass viele, vor allem kleinere Kinder, bei Dunkelheit die Fußgängerbrücke nicht überqueren wollen, weil es da doch sehr dunkel ist und sie nichts sehen“, wusste der Ortsvorsteher.
Auswärtige Familie baut doch nicht
Desgleichen wird der Ortschaftsrat den Rückkauf eines Baugrundstücks vorantreiben. Dieses wurde vor geraumer Zeit an eine auswärtige Familie verkauft, die dort bauen wollte, was wohl mittlerweile erledigt sei. Ein möglicher Rückkauf sei vertraglich vereinbart worden. Dafür müssten 34.000 Euro bereitgestellt werden. „Wir haben derzeit für junge einheimische Familien keine Bauplätze mehr, daher wäre das äußerst sinnvoll“, sagte Finkbeiner.
Der Ortschaftsrat setzt sich auch für eine Neueinteilung und Beschilderung der sieben Wanderwege rund ums Dorf ein – in den letzten Jahren habe sich durch den Wegfall heimischer Gastronomie sehr viel verändert. Daher sollten die Routen einfach sinnvoller gestaltet werden. Für die Neugestaltung und -beschilderung setzt der Ortschaftsrat 7500 Euro ein.
Und dann sind da noch die beiden Gemeinde-Liegenschaften Dorfgemeinschaftshaus und Rathaus – beide etwas angejahrt. Für das Dorfgemeinschaftshaus soll kurzfristig eine neue Schließanlage beschafft werden, Kostenpunkt 4000 Euro. Auf der Südwestseite wünscht man sich einen neuen Anstrich. Mittelfristig soll das Haus energetisch saniert werden (350.000 Euro), dazu kommt die Erneuerung der Fenster mit rund 150.000 Euro.
Im Rathaus sollen die Toiletten für 60.000 Euro saniert werden. Diese Sanierung sei eigentlich bereits in diesem Jahr vorgesehen gewesen, die bereitgestellten Mittel wurden kurzfristig für die Sanierung des Waldsportbades verwendet. Für 10.000 Euro soll die Ostfassade gestrichen werden. Mittelfristig denkt der Ortschaftsrat auch hier an eine Erneuerung der Fenster und Türen, vor allem im vermieteten Bereich (75.000 Euro), und eine energetische Sanierung, die rund 180.000 Euro kosten würde.
