Cyberangriff in Furtwangen: Wichtige Infrastrukturen schnell in Gang gebracht

Nach dem Cyberangriff arbeitet die Furtwanger Stadtverwaltung unter Hochdruck, um bald alle Dienste wieder vollumfänglich zur Verfügung zu stellen.
Sebastian Gollnow/dpa- Nach einem Cyberangriff arbeitet Furtwangen daran, Rathaus-Dienste schnell bereitzustellen.
- Seit Ende Juni laufen Wiederherstellungen – erste Dienststellen sind wieder erreichbar.
- Wichtige Bereiche wie Meldeamt, Standesamt, Finanzverwaltung und Friedhofswesen laufen wieder.
- Ermittlungen von CSBW und Kriminalpolizeidirektion Rottweil zum Ausmaß dauern an.
- Kontakt per Mail ist möglich: neue Adressen im Format Vorname.Name@furtwangen.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Ende Juni bewältigt die Stadtverwaltung Furtwangen die Folgen eines Cyberangriffs. Nach und nach sind die Dienststellen wieder erreichbar. Bürgermeister Florian Merz ist seinem gesamten Rathaus- Team und vor allem der IT-Abteilung dankbar für das flexible und effektive Miteinander in den vergangenen Tagen.
„Trotz des massiven Angriffs konnten wir im Wesentlichen schnell wieder arbeiten. Wir sind auch der Furtwanger Bevölkerung sehr dankbar, denn wir haben in dieser Zeit nur verständnisvolle Reaktionen erfahren. Unter Hochdruck arbeiten wir nach wie vor daran, dass bald alle Dienste wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen“, so Merz. Regelmäßige Besprechungen der Amtsleiter und Verantwortlichen haben von Anfang an die Prioritäten und ersten Schritte gesichert.
Während im Hintergrund gemeinsam mit der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg CSBW sowie der Kriminalpolizeidirektion Rottweil an der Aufarbeitung des Cyberangriffs gearbeitet wurde, konnten durch die hauseigenen IT-Fachleute sowie durch die Unterstützung des MIRT (Mobile Incident Reponse Team) der Komm.One wichtige Infrastrukturen wie das Meldeamt, das Standesamt oder die Finanzverwaltung und das Friedhofswesen schnell wieder in Gang gebracht werden.
Mitarbeiter per Mail erreichbar
Per Mail sind die Mitarbeiter wieder erreichbar. Kontaktsuchende sollten die neuen Mailadressen in Form von Vorname.Name@furtwangen.de nutzen.
Das genaue Ausmaß des Angriffs ist weiterhin Gegenstand der forensischen Untersuchungen der Experten der Cybersicherheitsagentur des Landes. Auf der städtischen Homepage www.furtwangen.de sowie in den sozialen Medien wird über den aktuellen Sachstand berichtet.
