Breitband in Furtwangen
: Ausbau des Glasfasernetzes bald abgeschlossen

Der technische und Umweltausschuss beriet in seiner Sitzung über die Wirtschaftspläne 2026 der Furtwanger Eigenbetriebe.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Die Kreditaufnahme für die Furtwanger Eigentriebe fällt geringer aus als ursprünglich vorgesehen

dpa/Daniel Reinhardt

Der technische und Umweltausschuss (TUA) ist zugleich der Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe. Nach einigen kleineren Änderungen empfiehlt der TUA nun dem Furtwanger Gemeinderat, diese Wirtschaftspläne zu genehmigen.

Kämmerer Marcel Dold stellte die Wirtschaftspläne für den Bereich Abwasser, Wasser und Breitband vor. Es gab keine wesentliche Veränderungen. Vor dem Beschluss durch den Gemeinderat müssen nur noch einmal ein paar Zahlen überarbeitet werden. Dies beruht unter anderem darauf, dass der TUA einzelne Maßnahmen verschoben hat.

Beim Wasser führt dies dazu, dass die Kreditaufnahme um 200 000 Euro auf 746 000 Euro gesenkt werden kann. Veränderungen gab es auch bei der Wasserleitung im Radweg Hinterschützenbach, die teils bereits im vergangenen Jahr umgesetzt wurde. Für dieses Jahr sind noch einmal Arbeiten für 356 000 Euro eingeplant, gleichzeitig ist ein Zuschuss von 162 000 Euro zu erwarten.

Weitere Maßnahmen sind der vierte Bauabschnitt der Allmendstraße mit 175 000 Euro sowie das Pumpwerk Großhausberg und der Hochbehälter Schönenbach mit 245 000 Euro.

Erschließung von Vorderschützenbach

Beim Abwasser ist die Entwicklung ähnlich, auch da gab es Veränderungen und bereits geleistete Arbeiten, wodurch die geplante Kreditaufnahme von 819 000 Euro deutlich sinkt. In der Finanzplanung diskutiert wurde auch die Erschließung von Vorderschützenbach mit Wasser und Abwasser in den kommenden beiden Jahren. Hier sollen aber die Kosten für die neuen Leitungen deutlich von den Kosten für die Erschließung des möglichen Baugebiets getrennt werden.

Anschließend stellte Dold den Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Breitbandversorgung vor. Ingo Hermann machte deutlich, dass der Aufbau der Infrastruktur im ganzen Stadtgebiet so gut wie abgeschlossen ist: „Das ist jetzt der Rest vom Schützenfest.“ Er legte Wert darauf, dass man den Bürgern immer wieder deutlich macht, wie wichtig es ist, dass sie für das Glasfasernetz einen Vertrag abschließen. Denn erst wenn das Netz tatsächlich genutzt wird, fließen wieder Gelder vom Betreiber über den Zweckverband Breitband zurück an die Stadt. Denn das Glasfasernetz ist Eigentum der Stadt und wurde neben den Zuschüssen auch mit hohen Summen der Stadt finanziert.

Weitere Investitionen von mehr als 500 000 Euro

Für 2026 rechnet der Kämmerer mit Einnahmen aus dieser Nutzung des Netzes mit 191 000 Euro. In diesem Jahr sollen die letzten Arbeiten weitgehend abgeschlossen werden. Dafür sind noch einmal Investitionen von mehr als 500 000 Euro notwendig, die unter anderem mit einem Kredit von 491 000 Euro finanziert werden. Damit müssten alle größeren Arbeiten abgeschlossen sein. Einzelne Nachzügler werde es aber immer geben.

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