Beschwerden von Anliegern
: Wolfszäune in Gütenbach behagen nicht jedem

Die Vorschriften zum Schutz der Tiefe greifen auch innerorts. Um offene Fragen zu klären, gibt es für Interessierte am 4. Juni einen Ortstermin.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der Wolf – ein Zaun soll Weidetiere vor ihm schützen.

© Dennis - stock.adobe.com/Dennis Wachtel

Kürzlich wurden im Gemeindegebiet Gütenbach Wolfszäune errichtet auf den Feldern, die an einen Schafhirten verpachtet sind. Damit wird einer zwischenzeitlich eingeführten Vorschrift nachgekommen. Darüber informiert die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung.

In den vergangenen Wochen hätten sich einige Anlieger über die Maßnahmen beschwert. Der Bau des Wolfszauns sei jedoch notwendig, um den Vorschriften gerecht zu werden und den Schutz der Tiere zu gewährleisten, betont die Verwaltung.

Bei der Planung sei geprüft worden, wo der Zaun am besten installiert werden kann. Es sei festgestellt worden, dass eine Platzierung direkt unterhalb der Stützmauer keinen Sinn mache, da Wölfe dann ungehindert darüber springen könnten, um in das Gehege zu gelangen. Zudem sei die Montage hinter der Leitplanke technisch sehr schwierig, da die Pfosten der Leitplanke im Weg stehen und das Netz möglicherweise an die Leitplanke stoßen könnte.

Der elektrische Zaun sei nur aktiv, wenn Schafe auf der Weide sind, was einem Zeitraum von sechs Wochen entspreche. Im übrigen Zeitraum seien nur die Pfosten montiert, die Netze werden jeweils abgehängt. Die Gemeinde Gütenbach setze sich für eine nachhaltige Lösung ein, die den Schutz der Tierwelt mit den Bedürfnissen der Anwohner in Einklang bringt, heißt es in der Mitteilung weiter. Um Bürgeranfragen zu beantworten und eventuelle Verbesserungsvorschläge aufzunehmen, findet für Interessierte am Mittwoch, 4. Juni, ein Ortstermin statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr in der oberen Hintertalstraße.

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