Baustelle entlang der B33: Notbremsung und Risiko - deshalb steht eine Ampel zwischen St. Georgen und Triberg

Seit längerer Zeit kommt der Verkehr an der B33 aufgrund dieser Ampelanlage zum Stocken.
Daniela Schneider- Auf der B33 zwischen St. Georgen und Triberg regelt seit Mitte Mai eine Ampel den Verkehr.
- Grund laut RP Freiburg: In enger Kurve ignorierten viele Tempo 30 und überfuhren die Markierung.
- Häufige Notbremsungen von Lkw galten als Risiko – besonders bei Sattelzügen im Kurvenbereich.
- Die halbseitige Sperrung mit Ampel gilt als Erfolg, kritische Vorfälle traten nicht mehr auf.
- Die Ampel wird in einigen Wochen abgeschaltet, wenn die Baustelle den Kurvenbereich verlässt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereits im März hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Sanierung der Stützwände entlang der B33 zwischen St. Georgen und Triberg-Nußbach wieder aufgenommen.
Seit Mitte Mai kommt es dort immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Eine Ampelanlage regelt den Verkehr und sorgt bei vielen Autofahrern für Irritationen. Auf Nachfrage erläuterte das RP die Gründe für deren Einrichtung.
Geschwindigkeitsbegrenzung missachtet
Die Ampelanlage sei auf Anregung und in enger Abstimmung mit der Straßenmeisterei Villingen-Furtwangen installiert worden. Nach Angaben des RP war dies aus Sicherheitsgründen im Bereich einer engen Kurve erforderlich, da sich „nahezu kein“ Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde gehalten habe.
Zudem sei die gelb markierte, durchgezogene Fahrbahnmarkierung regelmäßig überfahren worden. Dies habe dazu geführt, dass die Markierung immer wieder nachgebessert werden musste – ein Vorgang, der im laufenden Verkehr eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellte.
Besonders kritisch seien Begegnungen von Sattelzügen im Kurvenbereich gewesen. Durch die häufig überhöhte Geschwindigkeit seien wiederholt Notbremsungen erforderlich geworden. „Die daraus resultierenden häufigen Notbremsungen der Lkw wurden sowohl für die Verkehrsteilnehmer als auch für die Arbeiter auf der Baustelle als zu riskant bewertet“, teilt das RP mit.
Ampel ein „voller Erfolg“
Aus Sicht der Verkehrssicherheit sei die halbseitige Sperrung der Straße mit Ampelregelung nicht nur notwendig gewesen, sondern habe sich auch als „voller Erfolg“ erwiesen. Seit deren Inbetriebnahme habe es keine kritischen Vorkommnisse mehr gegeben.
Nach Angaben des RP wird die Ampelanlage in einigen Wochen wieder deaktiviert, sobald die Baustelle den Kurvenbereich verlassen hat. Die Arbeiten liegen weiterhin im Zeitplan und sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
