Abteilung zieht Bilanz
: Triberger Feuerwehr rückte 94 Mal aus

Die Feuerwehr Triberg hat bei ihrer Hauptversammlung ein arbeitsreiches Jahr bilanziert: 94 Einsätze, tausende Dienststunden und verschiedene Veranstaltungen prägten das Jahr.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Geehrt oder befördert (von links): der stellvertretende Kommandant Harald Harter, Bürgermeister Sven Ketterer, Jean Kesler, Jakob Reuter, Knut Engelke, Verbandsvorsitzender Andreas Schirm, Roswitha Schneider, Daniel Hermann, Abteilungskommandant Martin Schätzle, Florian Kienzler, der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner sowie Johannes Kienzler.

Hans-Jürgen Kommert

Kommandant Martin Schätzle begrüßte anlässlich der 167. Hauptversammlung der Abteilung Triberg den stellvertretenden Kreisbrandmeister Christoph Kleiner, Andreas Schirm vom Verband und Bürgermeister Sven Ketterer sowie Mitglieder des Gemeinderats. Auch dem Nußbacher Abteilungskommandanten Patrick Hettich und Robin Bertsche mit Vertreter Raphael Schwer aus Gremmelsbach galt neben den Mitgliedern der Abteilung sein Gruß.

Rückblick Dann sprach er die Ereignisse des Jahres 2025 an. Insgesamt 64 Dienst- und Übungstermine sowie die weiteren Fort- und Weiterbildungen forderten die Mitglieder. Mit 32 Aktiven und neun Doppelmitgliedern habe man so 3418 Stunden geleistet – ohne Einsatzstunden.

Diese kommen mit 94 Einsätzen mit 1220 Einsatzstunden hinzu. 29 Brände, 62 Hilfeleistungen, ein Gefahrgut-Einsatz und zweimal Führungsgruppe C erbrachten 13 Menschenrettungen – eine Person konnte laut Schätzle nicht gerettet werden. Viele Übungsstunden wurden mit Tunnelübungen sowohl auf der Straße als auch der Schiene gefüllt – in Zusammenarbeit mit Nachbarwehren.

Ausblick Der Rüstwagen komme zur Bauphase – der Bürgermeister drückte seine Hoffnung auf baldige Auslieferung aus. Auch müsse die Planung für das neue Gerätehaus weitergeführt werden. Der Antrag auf die Z-FEU-Zuschüsse wurde gestellt, weitere Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock seien bereits beantragt. Sollte alles genehmigt werden, könne mit der europaweiten Ausschreibung begonnen werden. Der Feuerwehrbedarfsplan sei ebenfalls erstellt.

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Schriftführerin Von zahlreichen weiteren Terminen berichtete Schriftführerin Roswitha Schneider. Dazu sprach sie über die Teilnahme am Stadtfest und am eigenen Feuerwehrfest.

Schinkenfest brachte gute Erträge

Finanzen Finanziell schloss das Jahr mit einer nahezu schwarzen Null, wie Harald Harter anstelle des Kassiers Hans-Peter Schätzle verkündete. Hier habe das Schinkenfest gute Erträge erbracht.

Jugend Einiges zu berichten hatte Nils Buck über die Aktivitäten der 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Höhepunkte seien die Raumschaftsprobe und die 24-Stunden-Übung gewesen. Da der Nachwuchs mittlerweile wöchentlich probt, könne er auf viele Dienststunden blicken. Lian Jussek berichtete über die Kasse.

Alterswehr Mit der Doppelspitze Hans-Peter Schätzle und Jürgen Hess komme auch die Alterswehr ganz schön in Schwung. Die mittlerweile 25 Mitglieder träfen sich wieder regelmäßig, berichtete Armin Kienzler. Der Kreis-Ausflug habe ins Europaparlament geführt, man habe sich auch beim Kinderferienprogramm und beim Feuerwehrfest eingebracht.

Ehrungen für 20 und 25 Jahre Feuerwehrdienst

Beförderungen Auch Beförderungen und Ehrungen standen auf dem Plan. Zum Feuerwehrmann wurden David D’ Ambrosio, Jean Kesler und Jakob Reuter befördert. Nach bestandenem Lehrgang ist Ralf Hummel nun Löschmeister.

Ehrungen Für 20 Jahre Dienst erhielt Florian Kienzler die Floriansmedaille der Stadt Triberg in Gold, der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner ehrte Knut Engelke, Johannes Kienzler und Roswitha Schneider für 25 Jahre mit dem Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber.