Absolventen feiern Jubiläum: Erinnerungen an die Studienzeiten in Furtwangen

Noch immer eng verbunden fühlen sich die Absolventen des Fachbereichs Elektronik und Regelungstechnik an der Fachhochschule Furtwangen mit ihrer Hochschule. Dies wurde beim Besuch zum Jubiläum ihres Studienabschlusses deutlich, bei dem es unter anderem auch eine interessante Führung durch die Hochschule gab.
Stefan Heimpel- Ehemalige des Fachbereichs Elektronik und Regelungstechnik trafen sich nach 50 Jahren.
- Eine Führung zeigte moderne Entwicklungen der Hochschule und neue Studiengänge.
- Der Jahrgang startete mit 40 Studenten, zehn brachen wegen hoher Anforderungen ab.
- Rund 20 Absolventen kamen zurück – teils mit Ehefrauen – und tauschten Anekdoten aus.
- Erinnerungen: Arbeit mit Lochkarten, Schneeerlebnisse, Küchendienst und Besuch des Brendturms.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rückkehr an die Hochschule Furtwangen nach 50 Jahren: der Abschlussjahrgang 1976 der Fachhochschule Furtwangen im damals besonders wichtigen Fachbereich Elektronik und Regelungstechnik war zum Jubiläum des Hochschul-Abschlusses wieder nach Furtwangen gekommen.
Begrüßt und betreut wurden sie wie die meisten Jubilare bei ihrem Besuch an der Hochschule durch Jürgen Wenthwort-Paul. Begonnen hatte der Jahrgang damals mit 40 Studenten, ausgesiebt aus bis zu 400 Bewerbern. Denn die Elektronik und Regelungstechnik war ein Fachbereich mit großen Chancen für die Zukunft. Zehn dieser 40 Studenten haben im Lauf des Studiums dann aufgrund der hohen Anforderungen aufgegeben.
Von den verbliebenen Absolventen waren nun rund 20 Ex-Studenten, einige auch mit ihren Ehefrauen, wieder nach Furtwangen gekommen. Heinz Sauerburger übernahm es dann, sie durch die moderne Hochschule Furtwangen zu führen und ihnen vieles zu zeigen. Interessant war der Bereich Elektronik, den sie von Anfang an gut kannten. Aber auch moderne Entwicklungen und neue Studiengänge konnte der Professor vorstellen.
Besuch auf dem Brendturm
Natürlich gehörte auch das gemütliche Beisammensein zu einem solchen Wiedersehen nach 50 Jahren. Aber auch an die Stadt Furtwangen hatten die Studenten noch viele Erinnerungen, so gehörte unter anderem der Brendturm zu ihrem Jubiläumsbesuch.
Wie heute zählte auch damals die Hochschule Furtwangen zu den Spitzen-Hochschulen, Absolventen hatten überall große Chancen. Und so haben dann die meisten dieser Absolventen im Lauf der Jahre wichtige Führungspositionen gerade in der Industrie bis zum gehobenen Management eingenommen. Dabei gab es auch die eine oder andere Neuorientierung und Ergänzung. So war unter anderem auch ein Professor der Fachhochschule Technik in Berlin unter diesen Absolventen und nun wieder zu Gast in Furtwangen.
Humorvolle Anekdoten aus der Studienzeit
Es gab viele Erinnerungen, gerade auch humorvolle Anekdoten über die damaligen Dozenten. Es wurde auch deutlich, dass man damals an der Hochschule Furtwangen bereits die modernste Technik verwendete zu einer Zeit, als gerade die Mikroprozessoren, heute in der Elektronik nicht mehr wegzudenken, entwickelt und auch in Furtwangen vielseitig zum Einsatz kamen.
Ebenso hatten die Studenten bereits vor 50 Jahren die damals größten Rechner (Computer) zur Verfügung. Die Dateneingabe erfolgte allerdings über Lochkarten. Und wehe, eine der Karten war falsch gelocht, dann war die Arbeit mindestens eines ganzen Tages vergeblich. Wenn man am Montag eine Idee hatte, hatte man Glück, wenn man bis Freitag dann den Ausdruck aus dem Computer bekommen konnte.
Schreckliche Begegnung mit einem Schneepflug
Deutlich wurde auch, dass damals in diesem Studiengang nur Männer zu finden waren. Zu den Erinnerungen gehört auch der Küchendienst, zu dem die Studenten damals zum Abwaschen des Geschirrs in der Mensa eingeteilt wurden. Im Gedächtnis blieben auch die Schneemassen, welche die meisten vorher nicht kannten. So erzählte einer der Absolventen von einer schrecklichen Begegnung mit einem Schneepflug, erst seine Kommilitonen konnten ihn dann wieder aus seinem Auto ausgraben. Genauso gab es Geschichten, wenn zum Schrecken der Vermieterin plötzlich eine Frau bei einem der Studenten übernachtete. Zu der Zeit wurden auch die Wohnheime am Großhausberg gebaut, die gefragt waren. Bevor er einziehen konnte, musste einer der damaligen Studenten zuerst einmal eine Tür organisieren und selbst einbauen.

