Ab 2027 wird es teurer
: Furtwangen bittet Hundebesitzer stärker zu Kasse

Der Gemeinderat stimmt für eine höhere Hundesteuer, bremst die Verwaltung aber in ihren Plänen aus. Neben Einnahmen sorgen auch Hundetoiletten und Rücksichtnahme für Gesprächsstoff.
Von
Stefan Heimpel
Furtwangen
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Einige Blumen können bei Hunden zu schweren Vergiftungen und zum Tod führen. (Symbolfoto)

Furtwangen erhebt künftig eine höhere Hundesteuer. Der Gemeinderat bremste die Verwaltung bei der Erhöhung allerdings ein wenig aus. (Symbolfoto)

JackieLouDL/pixabay
  • Furtwangen erhöht die Hundesteuer ab 2027 – der Gemeinderat senkte den Vorschlag der Verwaltung.
  • Ersthund: statt 115 künftig 130 Euro; Zweithund: 260 Euro. Kampfhunde bleiben unverändert.
  • Erwartete Mehreinnahmen rund 7750 Euro bei bisher fast 45.000 Euro Gesamtaufkommen.
  • Vergleich im Kreis: bei normalen Hunden eher niedrig, bei Zweithunden bislang unter Niveau.
  • Debatte um Hundetoiletten und Rücksichtnahme; Kosten für Betrieb blieben ungeklärt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Gemeinderat hat eine Erhöhung der Hundesteuer ab 2027 beschlossen. Die letzte Anpassung war 2023 erfolgt. Die Erhöhung hat das Gremium auf Vorschlag der UL allerdings etwas reduziert.

Dabei wurde der Gemeinderat über die aktuellen und geplanten Sätze informiert. Dabei wurde angemerkt, dass Furtwangen bei der Steuer für Kampfhunde im oberen Bereich liege. Diese Steuersätze blieben unverändert. Bei den übrigen Hunden liegt man in Furtwangen eher im unteren Bereich im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden im Kreis. Auch bei der höheren Steuer für Zweithunde liegt Furtwangen bisher unter dem Niveau vergleichbarer Kommunen.

7750 Euro Mehreinnahmen

Bei den Haushaltsplanberatungen Anfang des Jahres hatte der Gemeinderat gefordert, auch die Hundesteuer zu überprüfen. Durch die vorgeschlagene Erhöhung der Hundesteuer sei mit Mehreinnahmen von etwa 7750 Euro zu rechnen beim Gesamtaufkommen von fast 45.000 Euro für Erst- und Zweithunde.

Grundsätzlich signalisierten die Gemeinderäte Zustimmung zu einer Erhöhung. Rainer Jung (FW) wies auf die Sparzwänge der Stadt hin. Gleichzeitig fragte er nach der Kostendeckung für den Betrieb der Hundetoiletten im Stadtgebiet. Dazu konnte die Verwaltung keine Angaben machen.

Außerdem meinte Rainer Jung, dass bei allem auch die Hundebesitzer selbst zu Rücksichtnahme aufgefordert seien. Er schilderte seine Beobachtung aus Neukirch, wo ein Hundebesitzer seinen Hund für dessen „Geschäft“ gezielt auf eine Wiese direkt neben einem Sandkasten geführt habe.

Isolde Grieshaber (UL) hob die Bedeutung der Hunde „als Freund der Menschen“ hervor. Diese Steuererhöhung werde auch die städtischen Finanzen nicht retten. Die UL schlug vor, die Steuer für den Ersthund, bisher 115 Euro, nur auf 130 statt wie geplant auf 140 Euro zu erhöhen und für den Zweithund auf 260 statt auf 280 Euro. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag mit den niedrigeren Sätzen mehrheitlich zu.

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