70 Aussteller
: Das war beim Naturparkmarkt in Königsfeld geboten

Mit 70 Ausstellern sehr abwechslungsreich war der 18. Naturparkmarkt im Kurort Königsfeld.
Von
Stephan Hübner
Königsfeld
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Naturparkmarkt Königsfeld

Seife in verschiedensten Formen und Farben bietet „Schwarzwälder Naturseife“ an.

Stephan Hübner
  • 18. Naturparkmarkt in Königsfeld mit 70 Ausstellern – laut Naturpark der größte in Königsfeld.
  • Auftakt mit Ensemble Aufwind. Reden von Bürgermeister Fritz Link und Landtagsabgeordnetem Andreas Braun.
  • Kulinarik und Regionales: Honig, Käse, Brote, Wildsalami, Linsen, Whiskey, Wein sowie Liköre.
  • Kunsthandwerk präsent: Keramik, Tierfelle, Seifen, Heufiguren, Bürsten; Vorführungen zu Spinnen und Korbflechten.
  • Rahmenprogramm: Ponyreiten, Kräutersalze herstellen, verkaufsoffener Sonntag mit regem Besuch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum Auftakt spielte das Ensemble Aufwind am Marktplatz. Bürgermeister Fritz Link erinnerte an die Historie des 1999 gegründeten Naturparks, und nannte die Märkte ein Schaufenster der Region.

Der Markt Königsfelds strahle weit in die Region aus, aber wer Dienstleistung vor Ort wolle, müsse sie auch nutzen, so der Landtagsabgeordnete Andreas Braun. Der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins,  Fabian Deberling, begrüßte die Gäste in gereimter Form. Laut Christine Peter vom Naturpark ist der in Königsfeld der größte. Kunden leisteten dort Landschaftspflege mit Messer und Gabel.

Fürs leibliche Wohl war am kulinarischen Marktplatz gesorgt, zum Beispiel mit Käseburgern vom Förderverein des FC Königsfeld. Andernorts gab es Trauben- und Holundergelee, Johannisbeerlikör oder Hausmacher Wurst von Sandra Matyas aus Sulz. Die Brennerei Mack aus Gütenbach lockte mit in Rotwein- oder Rumfässern gereiftem Whiskey, das Weinlädele aus St. Georgen mit Cuvée-„Glückstag“-Wein.

Wald-, Tannen, Raps- oder Lindenhonig

Der Imker Rainer Rebholz aus Sunthausen bot Wald-, Tannen, Raps- oder Lindenhonig an. Das variiere aber jährlich stark, da Bienen immer die stärkste Tracht anflögen.

Käse boten mehrere Stände an. Bei Familie Mess aus Aselfingen standen Apfelsaft, Leberwurst und Felle eigener Tiere zum Verkauf. Die Getreidemühle Götz aus Burgberg bot Brothäppchen aus selbstkreierten Backmischungen mit Emmer, Einkorn oder Waldstaude an. Hirsch- und Wildschweinsalami gab es bei Wildbret Weber aus Baiersbronn, grüne Schwarzwaldlinsen beim Bauernhof Rapp aus Königsfeld.

  • Naturparkmarkt Königsfeld

    „Wettkampf“-Seife aus Eselmilch bietet Michaele Behringer an.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Für Wurst von Wildschwein und Reh von Wildbret Weber interessierten sich viele Besucher.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Kräutersalze herstellen konnten Kinder beim Verein Kräuter-Regio.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Urte Willmann spinnt Wolle am Spinnrad.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Ulrich Grießhaber aus Tennenbronn führt das Korbflechten vor.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Kinder wie die kleine Lilly-Rose haben beim Sternebasteln Spaß.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Lustige Keramikfiguren bietet der Markt ebenfalls.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Figuren aus Heu präsentiert Hannelore Beilharz.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Figuren aus Heu präsentiert Hannelore Beilharz.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Ponyreiten ist bei den kleinsten Besuchern heiß begehrt.

    Stephan Hübner
  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Honigprodukte finden viele Interessenten.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Hochprozentiges bieten verschiedene Stände an.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Das Ensemble „Aufwind“ eröffnet den Markt musikalisch.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Trotz sommerlicher Temperaturen interessieren sich Besucher für Felle.

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  • Naturparkmarkt Königsfeld

    Begehrt sind die Brothäppchen der Getreidemühle Götz.

    Stephan Hübner
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Auch Kunsthandwerk und andere Produkte des Schwarzwalds wurden gezeigt. So bot die Schäferei Matyas aus Hausen am Tann Tierfelle und Fingerhandschuhe an, Kurt Kaiser aus Neustadt Keramikprodukte als handgefertigte Unikate. Seife gab es zum Beispiel mit Eisenkraut oder Lindenblüten bei „Schwarzwälder Naturseife“ aus St. Georgen, mit Milch von Eseln aus den Pyrenäen bei Michaele Behringer aus Utzenfeld. Ihr zufolge gehe dies tiefer in die Haut und wirke deshalb eher cremend. Andernorts gab es Schmuck und Handarbeiten aus alten Stoffen. Die Stiftung Heiligenbronn lockte unter anderem mit Rasierpinseln und Staubbürsten.

Handgemachte Figuren aus Heu

Hannelore Beilharz aus Loßburg bot handgemachte Figuren aus Heu an. Dazu nutzt sie Gras eines sehr steilen Hanges, auf dem mangels Düngung viele Kräuter und feineres Gras wachsen, das sich gut für die Herstellung eignet.

Im Kurpark konnten Kinder Ponyreiten oder am Stand von Kräuter-Regio Kräutersalze aus Bärwurz, Spitzwegerich und Löwenzahn herstellen. Urte Willmann aus Vöhrenbach führte die Wollproduktion am Spinnrad vor und berichtete, dass sie dazu auch Hundehaare nutzt. Es sei wichtig, die alte, eigentlich einfache Technik in Erinnerung zu rufen, um Leute zu bewegen, selbst damit zu beginnen. Ulrich Grießhaber aus Tennenbronn führte Korbflechten vor.

Verkaufsoffener Sonntag

Die örtlichen Einzelhändler beteiligten sich mit einem verkaufsoffenen Sonntag und besonderen Angeboten oder Mitmachaktionen für Kinder. Gäste dankten es mit regem Besuch. So war unter anderem der Second-Hand-Shop Mittendrin laut Gisela Meyer ein steter Anziehungspunkt.

Das Schwarzwälder BAARometer
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