50 Feuerwehrleute im Einsatz
: Dachbrand am Wässerlewald löst Großeinsatz in Triberg aus

Ein Brand in einem unbewohnten Haus am Wässerlewald in Triberg hat am Montagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Zeitweise wurde es für die Feuerwehr hektisch.
Von
Leroy Behrens
Oberndorf
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Ein unbewohntes Haus direkt am Wässerlewald geriet in Flammen.

Feuerwehr Triberg

Glimpflich ging ein Brand am Montagabend am Wässerlewald oberhalb des Triberger Friedhofs aus. Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Ein Zimmer im zweiten Obergeschoss eines unbewohnten Hauses direkt am Waldrand stand in Flammen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits Rauch sichtbar, der sich über das Gelände oberhalb des Friedhofs zog. Nach ersten Erkenntnissen von Einsatzleiter Martin Schätzle geriet Mobiliar in Brand. Doch dabei blieb es nicht: Trotz zunächst nur leichter Rauchentwicklung breiteten sich die Flammen weiter aus und griffen auf das Dach über.

„Dann wurde es kurz hektischer“, berichtet Schätzle. Vor allem im Dachbereich drohte sich das Feuer weiter auszubreiten. Ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald hätte fatale Folgen haben können.

Atemschutztruppen durchsuchen Gebäude

Insgesamt waren fünf Atemschutztrupps im Gebäude im Einsatz. Sie durchsuchten das Haus nach Personen, es befanden sich jedoch keine darin. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung im Inneren vorangetrieben. Zwei Rohre kamen dabei zum Einsatz, um die Flammen gezielt einzudämmen. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, legten die Einsatzkräfte eine längere Schlauchleitung vom Bergsee bis hinauf zum Friedhof. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz, um den Brand von oben zu bekämpfen und Glutnester im Dach aufzuspüren. Zusätzlich unterstützte ein Drohnenteam aus Gremmelsbach, das das Gelände aus der Luft kontrollierte.

Vom Friedhof war das Geschehen zu beobachten.

Foto: Leroy Behrens

Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrleute aus den Abteilungen Triberg, Nußbach und Gremmelsbach. Insgesamt waren elf Fahrzeuge vor Ort, darunter mehrere Löschfahrzeuge und eine Drehleiter. Die Polizei war mit zwei Streifen im Einsatz und sperrte die Straße zum Friedhof vollständig ab. Für mögliche Notfälle war auch ein Rettungswagen vor Ort.

Unterhalb des Friedhofs versammelten sich zahlreiche Anwohner und Schaulustige. Viele blickten angespannt auf das Geschehen, einige wirkten sichtlich besorgt.

Bürgermeister macht sich ein Bild vor Ort

Auch Bürgermeister Sven Ketterer war vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen und mit den Einsatzkräften zu sprechen. Der Feuerwehr gelang es letztlich, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis in den späten Abend an. Zur genauen Brandursache liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

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