156 Tore und volle Ränge
: Hero League feiert in Königsfeld einen furiosen Auftakt

156 Tore, zwölf Mannschaften und jede Menge begeisterte Fans: Die neue Hero League von Gründer Maik Schirling hat im Soccer Center Königsfeld einen furiosen Auftakt gefeiert. Dabei gab es nicht nur spannende Spiele, sondern auch eine Überraschung. Und die nächste Gelegenheit zum Mitfiebern steht bereits fest.
Von
Leroy Behrens
Königsfeld/Trossingen
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Der erste Spieltag der neuen Hero League in der Soccerhalle in Königsfeld war ein voller Erfolg.

Der erste Spieltag der neuen Hero League in der Soccerhalle in Königsfeld war ein voller Erfolg.

Hero League
  • Hero League startet im Soccer Center Königsfeld mit 12 Teams und 30 Spielen – 156 Tore.
  • Große Resonanz: Tickets schnell vergriffen, rund 180 bis 200 Besucher, etwa 100 Zuschauer.
  • Stimmung prägen Fans in Teamtrikots; lautstarke Unterstützung sorgt für besondere Atmosphäre.
  • Sportlich vorn: Süss FC führt mit 13 Punkten, FC Apex, FC Patchwork und Ninetys F.C. dahinter.
  • Nächster Spieltag am Sonntag, 1. November, ab 19 Uhr in Königsfeld: Eintritt frei, Reservierung empfohlen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fans in Mannschaftstrikots, lautstarke Gesänge und Tore am laufenden Band. Wer beim ersten Spieltag der neuen Hero League im Soccer Center in Königsfeld vorbeischaute, dürfte schnell gemerkt haben, dass hier nicht einfach nur ein paar Freizeitmannschaften gegeneinander kickten. Vielmehr fühlte sich der Auftakt der neuen Hero League stellenweise schon wie ein richtiges Fußballturnier an.

Zwölf Mannschaften, 30 Begegnungen und insgesamt 156 Tore: Die Premiere der neuen Freizeitfußballliga von Maik Schirling aus Trossingen hatte einiges zu bieten. Vor allem aber zeigte sich, dass die Idee offenbar einen Nerv getroffen hat.

„Wir haben monatelang an diesem Projekt geschraubt“, erzählt Schirling. Wie die neue Liga bei Spielern und Zuschauern tatsächlich ankommen würde, ließ sich im Vorfeld allerdings nur schwer einschätzen. Spätestens am ersten Spieltag dürfte diese Frage beantwortet worden sein.

Fans sorgen für besondere Atmosphäre

Schon vor dem Saisonstart war das Interesse groß. Die zwölf verfügbaren Mannschaftsplätze waren nach Angaben der Organisatoren innerhalb von drei Tagen vergeben. Auch bei den Zuschauern war die Nachfrage größer als erwartet. Die zunächst vorgesehenen 50 Eintrittskarten waren bereits zwei Wochen vor der Premiere vergriffen. Daraufhin wurde das Kontingent um 25 Plätze aufgestockt. Doch auch diese waren schnell ausgebucht.

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Insgesamt kamen über den Abend verteilt nach Schätzungen der Veranstalter zwischen 180 und 200 Menschen ins Soccer Center, darunter knapp 100 Zuschauer. Besonders beeindruckt zeigte sich Schirling von den Fans, die teilweise sogar in den Trikots ihrer Mannschaften erschienen. Freunde und Familienangehörige feuerten ihre Teams lautstark an. „Man hat sofort gemerkt, welches Team quasi den sechsten Mann hatte und wer nicht“, berichtet der Gründer. Selbst in den Umkleidekabinen und vor dem Eingang seien die Torjubel noch zu hören gewesen.

Überraschung im Spitzenspiel

Sportlich bekamen die Zuschauer ebenfalls einiges geboten. Gespielt wird fünf gegen fünf, jede Mannschaft absolvierte fünf Begegnungen. Besonders eindrucksvoll startete der FC Apex mit vier Siegen in Folge. Doch dann kam der FC Patchwork. In einer umkämpften Begegnung setzte sich die Mannschaft mit 3:2 durch und fügte Apex die einzige Niederlage des Abends zu.

Gründer Maik Schirling in Aktion. Für ihn war bereits der erste Spieltag der Hero League ein voller Erfolg.

Gründer Maik Schirling in Aktion. Für zeigt sich überglücklich nach dem ersten Spieltag.

Hero League

An die Tabellenspitze setzte sich allerdings Süss FC. Mit vier Siegen und einem Unentschieden sammelte das Team 13 Punkte und erzielte dabei 28 Treffer. Dahinter folgen der FC Apex, der FC Patchwork und Ninetys F.C. mit jeweils zwölf Punkten.

Doch nicht nur die Ergebnisse sorgten für Gesprächsstoff. So versuchte sich ein Spieler in der letzten Begegnung an einem spektakulären Fallrückzieher. Der Ball landete zwar nicht im Tor, die Aktion blieb den Zuschauern aber trotzdem in Erinnerung. Bei allem Ehrgeiz spielt auch die Fairness eine wichtige Rolle. Dass es dabei nicht immer ohne Zwischenfälle abgeht, zeigte eine Rote Karte nach einem überharten Einsteigen eines Torwarts. Insgesamt zieht Schirling aber eine positive Bilanz.

Besonders gefreut habe ihn die Rückmeldung eines Teilnehmers, der die Premiere als eine der „geilsten Sportveranstaltungen“ bezeichnet habe, die er je besucht habe.

Im November geht es weiter

Für Schirling hat sich damit eine Idee bewährt, an der er gemeinsam mit seinem Mitorganisator Elias Binefeld monatelang gearbeitet hatte. Die Mannschaften kommen aus verschiedenen Teilen der Region, darunter Trossingen, Villingen, Königsfeld und Rottweil.

Am Sonntag, 1. November, steht ab 19 Uhr im Soccer Center Königsfeld der zweite von insgesamt fünf Ligaspieltagen auf dem Programm.

Der Eintritt ist kostenlos. Da die Zuschauerplätze begrenzt sind, empfehlen die Organisatoren eine vorherige Reservierung über heroleague.de. Dort finden Interessierte auch die Ergebnisse, die aktuelle Tabelle und Bilder vom Saisonauftakt. Für Schirling steht schon jetzt fest, was den besonderen Reiz seiner Liga ausmacht: „Die Leute wollen ihre Leute sehen, ihre eigenen Leute, wie sie auf dem Feld stehen und kämpfen und spielen und siegen.“