Waldbrand in Schramberg
: 20 Hektar betroffen – Lauterbacher Straße bleibt gesperrt

Der Waldbrand in Schramberg hat sich am Sonntagnachmittag auf insgesamt rund 20 Hektar ausgebreitet. Die Löscharbeiten dauerten bis Montag an – und sind noch immer nicht ganz abgeschlossen. Die Lauterbacher Straße bleibt vorerst gesperrt.
Von
pz/jen
Schramberg
Waldbrand bei Schramberg

Rund 20 Hektar Wald standen am Sonntag und Montag in Schramberg in Flammen. (Archivbild)

Marius Daute/Feuerwehr Rottweil/dpa
  • Waldbrand bei Schramberg erfasste rund 20 Hektar; Feuer seit Montagnachmittag unter Kontrolle.
  • Brand brach am Sonntag gegen 17.30 Uhr im Töswald an der Geißhalde aus und breitete sich schnell aus.
  • Steiles, schwer zugängliches Gelände erschwerte die Löscharbeiten – Glutnester wurden nachts gelöscht.
  • Lauterbacher Straße bleibt in beide Richtungen gesperrt, zudem Steinschlaggefahr und Stromleitung aus.
  • Polizei ermittelt zur Ursache; Schaden etwa 400.000 Euro, kein Hinweis auf vorsätzliche Brandstiftung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gegen 17.30 Uhr meldeten Zeugen am Sonntag einen Brand im Schramberger Töswald an der Geißhalde, fasst das Polizeipräsidium Konstanz in einer Mitteilung nochmals zusammen. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei brannte bereits eine Fläche von rund 100 Quadratmetern. Wegen des steilen und schwer zugänglichen Geländes breitete sich das Feuer trotz sofortiger Löschmaßnahmen schnell aus.

Die Polizei sperrte sofort die Lauterbacher Straße (L 108) in beide Richtungen. Zudem wurde eine durch das Brandgebiet verlaufende Hochspannungsleitung über den Netzbetreiber abgeschaltet. Auswirkungen auf die Bevölkerung hatte die Abschaltung nach Polizeiangaben nicht. Die Feuerwehr gab zudem eine Bevölkerungswarnung heraus.

Für die Brandbekämpfung wurde ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften aus der Region und darüber hinaus eingesetzt. Neben Spezialfahrzeugen aus benachbarten Landkreisen waren auch Fachleute der Taskforce Vegetationsbrandbekämpfung vor Ort. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Einsatzkräfte mit Aufklärungsflügen und einem Löschwasserbehälter.

Am Montagnachmittag war der Waldbrand schließlich unter Kontrolle. Über Nacht wurde das Gebiet weiter überwacht. Dabei löschten die Einsatzkräfte mehrere kleinere Glutnester.

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Die Nachlöscharbeiten dauern nach Angaben der Polizei weiterhin an.

Straße und Stromleitung bleiben gesperrt

Die Lauterbacher Straße bleibt laut der Mitteilung von Dienstagvormittag in beiden Fahrtrichtungen bis auf Weiteres gesperrt. Neben den laufenden Einsatzmaßnahmen besteht nach Angaben der Polizei eine erhebliche Steinschlaggefahr. Auch die Hochspannungsleitung im Brandbereich bleibt zunächst außer Betrieb. Sie soll erst nach einer abschließenden Prüfung durch den Netzbetreiber wieder in Betrieb genommen werden.

Insgesamt sind durch den Waldbrand bislang rund 20 Hektar Waldfläche betroffen. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 400.000 Euro.

Auch am Morgen nach dem Ausbruch ist der Waldbrand in Schramberg noch nicht unter Kontrolle.

Am Montagmorgen wütete das Feuer noch im Schramberger Wald. (Archivbild)

Langenbacher

Das Polizeirevier Schramberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen bislang nicht vor.