Viele Besucher: Großer Andrang beim Zwetschgenmarkt in Heiligenbronn
Die vielen parkenden Autos in der Waldmössinger Straße aus Nah und Fern ließen keinen anderen Schluss zu: Der Zwetschgenmarkt in Heiligenbronn hatte wieder einen guten Besuch zu verzeichnen.
Bei herrlichem Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen drängte sich ein ausgedehnter Bummel durch die drei Marktstraßen geradezu auf. Die Besucher hatten dabei die Qual der Wahl, bei welchem Händler sie kauften. Egal ob Haushaltswaren, Bekleidung, Kosmetik oder Süßwaren, alle Bereiche wurden mehrfach angeboten. Da lohnte es zu vergleichen, bevor das Portemonnaie geöffnet wurde.
Während Wintersocken eher nicht der große Renner waren, kamen T-Shirts und Sommerbekleidung in der Hoffnung auf einen Spätsommer deutlich besser an. Damit die Hosen für die Dame und den Herrn gut sitzen, gab es Gürtel in großer Auswahl. Auch schwarze Shirts mit Gruselgesichtern gerieten in den Fokus von Marktgästen, die sich trauten.
Es riecht nach Bratwurst, Dufthölzern und gebrannten Mandeln
Der Markt war nicht nur geprägt von reichlicher Artikelauswahl: Er durfte gut und gerne auch „Markt der Düfte“ genannt werden. Kaum stieg den Bummelnden der Geruch von Bratwurst in die Nase, wechselnden bald danach Dufthölzer, Trockenfrüchte, Kräuter und Gewürze sowie gebrannte Mandeln, frisches Popcorn und Zuckerwatte ab.
Imker diskutieren
Erstmals dabei war die Biohonig-Manufaktur Schneider aus Dauchingen, die neben Sortenhonigen (auch zum Probieren) auch weitere Imkereiprodukte wie Blütenpollen, Propolis, Honigbrände und Wachsprodukte anbot. Immer wieder war dieser Marktstand Diskussionsstandort für hiesige Imker, die sich insbesondere über die gerade erst zu Ende gegangene Tannenhonigtracht austauschten.
Bewirtungsteam hat alle Hände voll zu tun
Während es in der Kreuz-, Kirch- und Bonaventura-Straße trotz der Belegung aller Marktplätze meistens entspannt zuging und immer genügend Platz für Schwätzchen im Stehen vorhanden war, herrschte im Festzelt der Feuerwehr Heiligenbronn, wie auch schon am Freitagabend, Hochbetrieb und Gedränge. Das Bewirtungsteam hatte sprichwörtlich alle Hände voll zu tun, den vielen Essenswünschen rund um Schlachtplatte und andere Speisen sowie Getränke nachzukommen. Im Nachgang bot sich dann als Dessert ein Softeis an.
Bei den Burgstallhexen dreht sich das Glücksrad
Wahrlich rund ging es am Bierstand der Burgstallhexen zu, dort drehte sich unaufhörlich das Glücksrad. Hauptgewinne wurden mit Glockengebimmel verkündet.

















