Versammlung der SPD Schramberg
: Gegen ein Outsourcing bei der Stadt

Die Schramberger Sozialdemokraten wählen bei ihrer Hauptversammlung ihren Vorstand und ziehen Bilanz eines ereignisreichen Jahres.
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(red/pm)
Oberndorf
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Das Vorstandsteam der Schramberger SPD (von links): Uli Baumgart, Tanja Witkowski, Philipp Mauch, Mirko Witkowski, Ali Zarabi, Ute Graf, Guido Neudeck, Dirk Nyitrai, Petra Röcker, Renate Much, Jan Witkowski und Benedikt Sczuka. Weitere Vorstandsmitglieder waren entschuldigt.

Michael Porzelt

Kritisch blickt die Schramberger SPD auf Outsourcing-Pläne in der Stadtverwaltung und die mögliche Abschaffung der Altersteilzeitregelung, wie in den Sparvorschlägen der Stadt aufgeführt.

Die Hauptversammlung der SPD Schramberg fand am Samstag in der Gaststätte Zodiak statt. Vorsitzender Mirko Witkowski erinnerte in einer Totenehrung an den verstorbenen Genossen Hans Hekler.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde Mirko Witkowski, der bereits seit 20 Jahren im Amt ist, einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Philipp Mauch als Kassierer und Ute Graf als Schriftführerin.

Die Zahl der Beisitzer bleibt unverändert. Michael Porzelt und Elke Ringl-Klank wurden erneut zu Revisoren bestimmt. Für die SPD-Kreisdelegiertenkonferenz wurden Mirko Witkowski, Tanja Witkowski, Ali Zarabi, Elke Ringl-Klank, Benedikt Sczuka und Lisa Klank gewählt.

Ein bewegtes Jahr

In seinem Bericht ließ der Vorsitzende ein bewegtes Jahr Revue passieren. Höhepunkte waren aus Sicht der Schramberger Sozialdemokraten der Besuch der SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken auf Gut Berneck im Februar und die Verleihung der Willy-Brandt-Medaille an Mirko Witkowski im Mai. Zudem war der Ortsverein bei zahlreichen Aktionen präsent, darunter die Maifeier des DGB, die Mitgliederehrung sowie der Bundestagswahlkampf mit Infoständen auf dem Rathausplatz und zahlreichen weiteren Veranstaltungen.

Bericht aus der Fraktion

Für die Fraktionsgemeinschaft SPD/Buntspecht berichtete Tanja Witkowski von intensiven Beratungen zum Haushalt, zur Sanierung des Gymnasiums, zur kommunalen Wärmeplanung und vielen anderen kommunalpolitischen Themen. Kritisch sieht die Fraktion die Abschaffung des Ein-Euro-Tickets, mögliche Outsourcing-Pläne in der Stadtverwaltung und die Prüfung der Altersteilzeitregelung in der Verwaltung.

Kritik an mangelnder Umsetzung von Ratsbeschlüssen

Im Rahmen der Aussprache thematisierte Ute Graf die mangelnde Umsetzung von Gemeinderatsbeschlüssen durch die Verwaltung. Ein weiteres Thema war der Hitzeschutzplan der Stadt: Neben Trinkbrunnen und zusätzlichen Bäumen wird über weitere Maßnahmen wie kühle Aufenthaltsräume diskutiert.

Gegen eine Wehrpflicht

Ali Zarabi berichtete als Vorsitzender der Jusos von der Vorbereitung des Landtagswahlkampfes. Er betonte, dass sich die Jusos gegen eine allgemeine Wehrpflicht aussprechen, jedoch eine sozial ausgestaltete Dienstpflicht unterstützen würden.

Im Sommer stehen weitere Termine an, darunter eine Antragswerkstatt, eine Fahrt nach Erfurt und ein Besuch des Landtagsvizepräsidenten Daniel Born in Schramberg.

Mit Dank an alle Mitglieder für ihr Engagement wurde die Versammlung geschlossen.

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