TTC Sulgen
: Tischtennisspieler warten sehnlichst auf Hallenöffnung

Die Sperrung der Turn- und Festhalle bremst den TTC Sulgen aus – nichtsdestotrotz ist das Vereinsleben intakt, wie bei der Hauptversammlung deutlich wurde.
Von
(red/pm)
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Vize Axel Kaiser und Vorsitzender Waldemar Reswich (von links) ehrten Ehrenmitglied Willi Kuhn für 60 Jahre Vereinstreue.

TTC Sulgen

Bei der Jahreshauptversammlung des TTC Sulgen begrüßte Vorsitzender Waldemar Reswich 23 Mitglieder.

Zunächst vermeldete Schatzmeister Christof Staiger im Kassenbericht ein Plus von 7 Prozent, bedingt durch höhere Beitragseinnahmen und trotz fehlender Einnahmen durch die Absage des Relegations-Spieltages. Im vergangenen Jahr hatte man keine besonderen Neuanschaffungen, so dass man lediglich für die Jugendarbeit verstärkt Ausgaben tätigte. „Mit diesen Investitionen für die Jugend ist der TTC auf dem richtigen Weg“, sagte Staiger.

Vorsitzender Reswich präsentierte die Höhepunkte abseits des Spielbetriebes: TTC-Kegelpokalturnier nach fünfjähriger Pause (Gesamtsiegerin Petra Scholz); Jahresabschlussfeier mit Ehrungen; TTC-Preisskat (Siegerin Gabi Moosmann). Besonders gut gelungen war der TT-Kids-Cup mit 20 Mädchen und Jungen. Das Ankurbeln des Jugendtrainings wurde aber eine Woche später jäh gebremst durch die Sperrung der Turn- und Festhalle. Als Notlösung kann der TTC mit vier Platten in der Häberle-Halle trainieren, wo aber kein reguläres Rundenspiel ausgetragen werden kann. Die Wiedereröffnung der Turn- und Festhalle wird sehnlichst erwartet, damit man wieder richtig trainieren und im September 2025 in der neuen Saison Gastmannschaften begrüßen kann.

Der technische Leiter Tino Vischer berichtete vom fünften Platz der ersten Mannschaft in der Landesklasse; die „Zweite“ konnte als Aufsteiger die Bezirksklasse halten, die dritte Mannschaft erreichte den dritten Platz in der Kreisliga B3, und bei den Herren vier ging es in der Kreisklasse um Spielpraxis für einige neue TTC-Spieler.

Der Rottweiler mit Biss
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus Rottweil und Umgebung Montag bis Samstag im kompakten Überblick.

Bei Doppel-Turnier erfolgreich

Vereinspokalsieger 2024 wurde Gennadii Iurchenko vor Daniel Reswich; die Vereinsmeisterschaften 2025 konnten mangels Halle nicht ausgespielt werden. Beim Doppel-Freundschaftsturnier der früheren Reservemannschaften in Böhringen gewann Samuel Mitroi mit zugelostem Partner, nach Tino Vischer und Timo Rothfuß bereits der dritte Sieg in Folge eines Doppels mit Sulgener Beteiligung. Für die nächste Saison werden vier Aktiven-Mannschaften gemeldet. Man strebt an, ab der Rückrunde im Januar 2026 eine Jugendmannschaft aufzustellen, zumal das Jugendtraining mit Spitzenspieler Gennadii Iurchenko und fünf wechselnden Co-Trainern attraktiv und abwechslungsreich gestaltet wird.

Reswich wiedergewählt

Waldemar Reswich wurde für zwei weitere Jahre als erster Vorsitzender gewählt und bedankte sich danach für die geleisteten Arbeitsstunden der anderen Amtsinhaber/innen, die dann 2026 wieder zur Wahl stehen werden. Der Posten des Jugendleiters bleibt unbesetzt, hier wird der Verein laut Mitteilung an einer Lösung arbeiten müssen. Er appellierte auch an die Mitglieder ihn bei Aufgaben zu entlasten, etwa bei der Turnierleitung, Trikotbestellung oder bei Veranstaltungen.

Ehrung für Ehrenmitglied

Waldemar Reswich nahm zwei Wochen später beim TTC-Grillfest eine hochkarätige Ehrung vor. Ehrenmitglied Willi Kuhn wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Kuhn war es laut Mitteilung zu verdanken, dass er als Vorsitzender von 1975 bis 1983 mehr Demokratie ins Vereinsgeschehen brachte oder auch als langjähriger Vize Vereinsausflüge organisierte.