Tour bei Baiersbronn: Wunden und Pflaster nach der Abenteuertour

Die Wanderer zwischen umgestürzten Bäumen.
Huber- Wandergruppe des Schwarzwaldvereins Lauterbach wanderte vom Kniebis zum Ellbach- und Sankenbachsee.
- Abstieg zum Ellbachsee auf schmalen Pfaden – der Seetalsteig wurde zum Abenteuerpfad.
- Im dichten Dickicht gab es Kratzer und Pflaster, später Mittagsrast an der Wiesenhütte.
- Umleitung nach Sturmschäden führte bei den Sankenbachfällen durch Chaos umgestürzter Bäume.
- Nach mühsamer Kletterei erreichten zwölf Teilnehmende die Wasserfallhütte und kehrten in Rippoldsau ein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ingrid und Josef Müller konnten zehn weitere Wanderer beim Parkplatz des Bettenlands in Schramberg begrüßen. Über Freudenstadt fuhren die Teilnehmer bis nach Kniebis.
Über den Heimatpfad wurde zunächst der Ellbachseeblick erreicht. Auf schmalen Pfaden erfolgte der Abstieg zum Ellbachsee. Der Seetalsteig erwies sich laut Mitteilung als echter Abenteuerpfad. Teilweise durch undurchdringlich erscheinendes Dickicht führte der Weg Richtung Ellbachtanne.
Auf dem nun breiteren Weg wurden zunächst die kleinen Schürfwunden und Kratzer des Outdoor-Abschnitts der Wanderung versorgt und mehrere Teilnehmer wiesen Pflaster als Erinnerung an den Abenteuersteig auf.
Relikt aus der letzten Eiszeit
Bei der Wiesenhütte wurde der tiefste Punkt der Wanderung erreicht und Mittagsrast abgehalten, ehe der Aufstieg zur Kienberghütte in Angriff genommen wurde. Auf leicht abfallenden Wegen erreichten die Wanderer den Sankenbachsee bei Baiersbronn, der wie der Ellbachsee als ein Relikt aus der letzten Eiszeit erhalten ist.
Nach dem Abenteuersteig dachten die Teilnehmer: „Jetzt kann uns nichts mehr schocken“. Doch es kam anders. Durch Stürme der vergangenen Tage war der Aufstieg entlang der Sankenbachwasserfälle gesperrt und die Umleitung führte die Gruppe in ein weiteres Chaos aus frisch umgestürzten Bäumen. Nach mühsamer Wegsuche und Kletterei über und unter den Ästen, Stämmen und Wurzeln konnten die zwölf Unerschrockenen nach gut einer Kletterstunde wieder einen „offenen“ Weg unter die Wanderstiefel nehmen und zur Wasserfallhütte aufsteigen.
Wohlverdiente Abschlusseinkehr
Nach gut sechs Wander- und Kletterstunden wurde der Parkplatz beim Kniebis-Stadion erreicht und die Wandersleute machen sich auf den Weg zur wohlverdienten Abschlusseinkehr in der „Alten Tränke“ in Rippoldsau. Dort dankte Hans Hauser dem Ehepaar Müller für die Organisation dieser abwechslungsreichen und sicher unvergesslichen Wanderung.