Teufelsnacht in Aichhalden: Showtanz, Guggenmusiken, Männerballett

Die Erzknabberteufel und ihre Gäste boten in de Festplatzanlage und der Josef-Merz-Halle Showtanz sowie Auftritte von Guggenmusiken und mehr. Das kam beim Publikum super an.
HerzogNicht nur die Hästräger sorgten in den beiden rappelvollen Lokalitäten für Farbtupfer aller Art, auch die Besucher hatten sich bei ihrer Kostümierung wieder einiges einfallen lassen.
Vom fliegenden Engel über blutverschmierte Vampire, furchteinflößende Teufel, abhebende Piloten und in See stechende Matrosinnen war alles vertreten, was an der Fasnet Rang und Namen hat.
Während die Stimmung durch heiße Beats von den DJ’s angeheizt wurde, lieferten sich die Guggen auf den Bühnen sprichwörtlich einen Wettstreit nach Noten und die Mädels der Showtanzgruppen überboten sich gegenseitig im Outfit, Motto und Choreographie. Je besser die Performance, je kreischender der Applaus und die Jubelpfiffe.
Kleine Zugabe
Und eine kleine Zugabe ergab sich von selbst. Zu Tacos und Tequila luden „Jumpin The Next Generation“ vom AV Hardt ein, die „Just-Dancer“ der Hecke-Pfiefer Locherhof reisten musikalisch von den 1950ern bis ins Jahr 2000 und die „Mad Moves“ aus Mariazell hießen alle zu ihrer Party willkommen.

An zwei Locations war Programm geboten.
Foto: HerzogMit dem Raumschiff von Peter Schilling hoben die Astronautinnen der Böhringer Zunftgarde ab und die „X-Plosion“ der Katzenzunft Hardt feierten ihr Dorf als Schwarzwaldmädels.
Der ohnehin schon hohe Geräuschpegel stieg nochmals kräftig an, als das Männerballett der Waldstein Hexen aus Fischerbach mit ihrer sportlichen Darbietung die Muskeln spielen und die Herzen der weiblichen Fans höherschlagen ließ.
Aber nicht nur in der Merzhalle und in der Festplatzanlage wurde kräftig und ausgelassen gefeiert. Auch zwischen den beiden Lokalitäten pendelten die Besucher hin und her, um sich bei klirrenden Minusgraden etwas abzukühlen und geräuschloser zu unterhalten. Remmidemmi und Party herrschte in den Bars.