Tennenbronner Traditionsunternehmen: Schneider übernimmt Klio-Eterna

Edeltraud Syllwasschy bei der Vertragsunterzeichnung mit Christian Schneider
Unternehmen- Schneider Schreibgeräte übernimmt zum 1. Januar 2027 Klio-Eterna aus Wolfach.
- Arbeitsplätze und Fertigung in Wolfach bleiben bestehen, der Betrieb läuft wie gewohnt weiter.
- Die bisherige Inhaberin Edeltraud Syllwasschy zieht sich zurück, interne Nachfolge gibt es nicht.
- Beide Firmen bleiben eigenständig – Synergien werden geprüft, gewachsene Strukturen sollen bleiben.
- Die Unternehmen betonen gemeinsame Wurzeln im Schwarzwald und wollen neue Perspektiven schaffen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Zwei traditionsreiche Schreibgerätehersteller aus dem Schwarzwald finden wieder zusammen: Die Schneider Schreibgeräte GmbH übernimmt zum 1. Januar 2027 die Klio-Eterna Schreibgeräte GmbH & Co. KG aus Wolfach. Damit wird nicht nur die langfristige Nachfolge des Unternehmens geregelt, sondern auch ein Stück gemeinsamer Unternehmensgeschichte fortgeschrieben, heißt es in einer Mitteilung.

Die Arbeitsplätze und die Fertigung am Standort Wolfach bleiben erhalten.
UnternehmenSeit über 125 Jahren stehe Klio-Eterna für Qualität, Zuverlässigkeit und Schreibgeräte aus dem Schwarzwald. Die bisherige Inhaberin und Geschäftsführerin Edeltraud Syllwasschy wird sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurückziehen. Da innerhalb der Familie keine Nachfolge angestrebt wird, wurde eine Lösung gesucht, die den Fortbestand des Unternehmens langfristig sichert und gleichzeitig neue Entwicklungsperspektiven eröffnet. „Mit Schneider wurde dafür ein Partner aus der Region gefunden, der die unternehmerischen Werte und Qualitätsansprüche von Klio-Eterna teilt“, heißt es seitens des Tennenbronner Unternehmens.
Gemeinsame Wurzeln
Die Übernahme sei zugleich eine Rückkehr zu gemeinsamen Wurzeln: Bereits in der Vergangenheit waren Klio-Eterna und Schneider eng miteinander verbunden, bevor sich die Wege der beiden Unternehmen 1978 trennten. Fast fünf Jahrzehnte später finden die beiden Schreibgerätehersteller nun erneut zusammen. „Mit Klio-Eterna kehrt ein Stück unserer Unternehmensgeschichte zu Schneider zurück. Was uns verbindet, sind nicht nur unsere gemeinsamen Wurzeln im Schwarzwald, sondern auch unsere Werte und unser Qualitätsanspruch. Die Übernahme bietet uns die Möglichkeit, die Zukunft eines traditionsreichen Unternehmens langfristig zu sichern und gleichzeitig neue Perspektiven für beide Unternehmen zu schaffen“, erklärt Christian Schneider, Geschäftsführer der Schneider Schreibgeräte GmbH.

Der Unternehmenssitz von Schneider in Tennenbronn
Unternehmen„Klio-Eterna ist ein traditionsreiches Unternehmen mit hoher Fertigungskompetenz und einem engagierten Team. Die Produkte und das Know-how ergänzen unser Angebot hervorragend. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Zukunft zu gestalten“, so Schneider weiter. Auch nach der Übernahme sollen beide Unternehmen eigenständig weitergeführt werden. Der Geschäftsbetrieb laufe wie gewohnt weiter, die bisherigen Ansprechpartner bleiben bestehen.
Weiterentwicklung
Für die Mitarbeitenden am Standort Wolfach ergeben sich durch den Zusammenschluss langfristig stabile Perspektiven. Die bestehenden Arbeitsplätze sowie das vorhandene Fachwissen und die Fertigung vor Ort bleiben erhalten und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens. „Gleichzeitig eröffnet der Zusammenschluss neue Möglichkeiten, die jeweiligen Kompetenzen und Stärken beider Unternehmen sinnvoll miteinander zu verbinden“, heißt es in der Mitteilung.

Frank Groß, Christian Schneider mit Edeltraud Syllwasschy und Michael Gleich vor dem Klio-Eterna Hauptsitz in Wolfach (von links)
UnternehmenPotenzielle Synergien sollen schrittweise geprüft und genutzt werden, ohne dabei die gewachsenen Strukturen und die Identität der Unternehmen aus dem Blick zu verlieren. Mit der Übernahme setzen Schneider und Klio-Eterna auf eine gemeinsame Zukunft, die Tradition und Weiterentwicklung miteinander verbindet und unterstreichen zugleich ihre Verbundenheit mit dem Wirtschaftsstandort Schwarzwald.