Tag des offenen Denkmals
: Einblicke in das Schramberg City-Center

Anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“ bietet Carsten Kohlmann am Sonntag, 13. September, um 15 Uhr in der Mediathek einen Vortrag dazu an.
Von
red/pm
Schramberg
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Werbeprospekt für das „City-Center“ in Schramberg aus dem Jahr 1975

Das Werbeprospekt für das „City-Center“ in Schramberg aus dem Jahr 1975

Vorlage: Stadtarchiv
  • Vortrag zum „Tag des offenen Denkmals“: Sonntag, 13. September, 15 Uhr in der Mediathek.
  • Thema: „50 Jahre City-Center“ als „denkwürdiges Zeugnis der Stadtsanierung“.
  • Eröffnung war am 25. August 1976 als zwölfgeschossiges Geschäfts- und Wohnhaus.
  • Prestigeprojekt blieb umstritten – teils als „Bausünde“, teils als Teil des Stadtbilds.
  • 1999 kaufte die Stadt Teile nach Zwangsversteigerung und nutzt sie für Verwaltung und Mediathek.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Präsentation Kohlmanns nennt sich „50 Jahre City-Center – denkwürdiges Zeugnis der Stadtsanierung“.

Das Gebäude wurde laut Mitteilung am 25. August 1976 als ein zwölfgeschossiges Geschäfts- und Wohnhaus des Architekten Georg Stollbert mit dem Namen „City-Center“ eröffnet. Das Gebäude prägt bis heute unübersehbar das Stadtbild. Kohlmann analysierte Presseberichte aus der damaligen Zeit und befragte den Architekten Georg Stollbert über seine Erinnerungen.

Der Museums- und Geschichtsverein würdigt zum 50. Geburtstag des Gebäudes dieses als „denkwürdiges Zeugnis der Stadtsanierung“ und hat deshalb Stadtarchivar Kohlmann mit dem Vortrag beauftragt. Der Bauträger des City Centers, die BOHL Wohnungsbaugesellschaft Schwarzwald-Wohnbau GmbH in Freudenstadt, realisierte laut Mitteilung in dieser Zeit einige solcher Komplexe in Baden-Württemberg, die teilweise bereits abgerissen sind.

Umstrittenes Prestigeprojekt

Das „City-Center“ in Schramberg sollte mit seiner modernen Architektur und monumentalen Größe den Aufbruch in die damals beginnende „Stadterneuerung“ symbolisieren. Das Prestigeprojekt war indes nicht unumstritten und wurde schon früh als „Bausünde“ empfunden. In der Gegenwart denken einige Bürger bis heute so, für andere Bürger gehört es dagegen mittlerweile zum vertrauten Stadtbild. Bereits nach nur zwei Jahrzehnten drohte das „City-Center“ zu verwahrlosen und kam zur Zwangsversteigerung, so dass sich Stadtverwaltung und Gemeinderat 1999 entschlossen, einen Teil des Gebäudes zu kaufen und für die Fachbereiche Recht und Sicherheit und Technik und Umwelt sowie die Mediathek neu zu nutzen.