Sulgen erlebt zwei Tage Fußballfieber
: Kommt die Kimmich Academy dauerhaft nach Sulgen?

140 Kinder, hochsommerliche Temperaturen und zwei Tage voller Fußball: Das Sommercamp beim SV Sulgen war ein voller Erfolg.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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Die Hitze war enorm, die Begeisterung noch größer: 140 Kinder stürmten beim Sommercamp der Kimmich Academy den Platz des SV Sulgen.

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  • Sommercamp der Kimmich Academy beim SV Sulgen zog rund 140 Kinder an.
  • Trotz Hitze: verkürzte Einheiten, viele Pausen und eigene Bälle für jedes Kind.
  • Einheitliche Ausrüstung und Bewirtung durch Ehrenamtliche stärkten das Gemeinschaftsgefühl.
  • Oberbürgermeisterin Eisenlohr und Geschäftsführer Cardona sprachen über Perspektiven.
  • Der SV Sulgen prüft wöchentliches Fördertraining – möglicher fester Academy-Standort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sulgen stand ganz im Zeichen des Nachwuchsfußballs: Kürzlich verwandelte sich das Stadion des SV Sulgen in ein türkisfarbenes Meer aus Trikots. Rund 140 Kinder aus Schramberg-Sulgen und den umliegenden Gemeinden sowie aus Nachbarlandkreisen waren zum Sommercamp der Kimmich Academy gekommen.

Was folgte, waren laut Mitteilung zwei intensive Tage voller Dribblings, Sprints, Torabschlüsse und jeder Menge Begeisterung. Selbst die hochsommerlichen Temperaturen konnten den Nachwuchsspielern den Spaß am Fußball nicht nehmen.

Schon am frühen Morgen herrschte auf dem Platz reger Betrieb. Mit dem Start der Trainingseinheiten ging es für die jungen Fußballer direkt zur Sache. Die Trainer der Kimmich Academy sorgten mit abwechslungsreichen Übungen und professioneller Anleitung für ein anspruchsvolles Programm.

Sicherheit vor Trainingsumfang

Bei der außergewöhnlichen Hitze wurde allerdings nichts dem Zufall überlassen. Die Gesundheit der Kinder hatte oberste Priorität. Die Trainingseinheiten wurden deshalb deutlich verkürzt und durch regelmäßige Trink- und Schattenpausen unterbrochen.

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Für einen Hingucker sorgte die einheitliche Ausstattung: Jeder Teilnehmer erhielt zu Beginn des Camps ein komplettes Paket der Kimmich Academy mit Trikot, Hose, Stutzen und Trinkflasche. Das Ergebnis war nicht nur optisch eindrucksvoll, sondern vermittelte auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Eine Besonderheit des Trainingskonzepts: Jedes Kind hatte einen eigenen Ball am Fuß. Dadurch konnten die Ballkontakte maximiert und die Übungen individuell auf die jungen Spieler ausgerichtet werden. Statt lange auf den nächsten Einsatz zu warten, waren die Kinder permanent in Bewegung und konnten ihre technischen Fähigkeiten gezielt verbessern.

Gemeinschaftsprojekt

Ein Fußballcamp dieser Größenordnung brauche laut Mitteilung nicht nur gute Trainer, sondern auch viele helfende Hände. Beim SV Sulgen packten deshalb Jugendleitung und Eltern gemeinsam mit an. Die Bewirtung und der organisatorische Support wurden von zahlreichen Ehrenamtlichen übernommen. Besonders der Nachmittagstisch entwickelte sich zum beliebten Treffpunkt. Im Hartplatz-Café kamen Eltern, Kinder und Gäste zusammen – und gleichzeitig wurde mit dem Einsatz der Familien die Jugendarbeit des SV Sulgen unterstützt. „Damit wurde das Camp auch abseits des Fußballplatzes zu einem echten Gemeinschaftsprojekt.“

Von links: Alexandra Zink-Colacicco, Alexander Mücke; Marco Cardon und Dorothee Eisenlohr

Von links: Alexandra Zink-Colacicco, Alexander Mücke; Marco Cardon und Dorothee Eisenlohr

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Am Nachmittag bekamen die Teilnehmer zudem Besuch: Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr informierte sich gemeinsam mit Marco Cardona, Geschäftsführer der Kimmich Academy, über das Camp und die Perspektiven für den Standort Sulgen. Dabei blieb es nicht bei einem kurzen Rundgang. Eisenlohr erkundigte sich ausführlich nach der Idee hinter der Academy, ihrer Zielsetzung und der konkreten Umsetzung. Im Gespräch mit Marco Cardona ging es auch um die Frage, welche Möglichkeiten sich langfristig für die Nachwuchsförderung in der Region ergeben könnten.

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Nun steht die Frage im Raum: Wird aus der gelungenen Premiere eine dauerhafte Kooperation?

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Cardona erläuterte die Hintergründe des Konzepts, seine Entstehung und die langfristige Ausrichtung der Academy. Der offene Austausch machte deutlich: Hinter dem zweitägigen Sommercamp steckt eine größere Idee. Im Zentrum steht die Vision von Joshua Kimmich, Kindern möglichst lange hochwertige Trainingsmöglichkeiten in ihrer Heimatregion zu bieten.

Inhaltlich gibt es dabei zahlreiche Berührungspunkte mit der „Glaub-an-dich-Stiftung“, die Kinder und Jugendliche auch in ihrer persönlichen Entwicklung stärken möchte. Sulgen könnte dafür besonders gute Voraussetzungen bieten. Die vorhandene schulische Infrastruktur und die Sportanlagen schaffen eine Basis, auf der eine wohnortnahe und regelmäßige Förderung aufbauen kann, heißt es in der Mitteilung.

Ein Abschied mit klarer Botschaft

Zum Abschluss des Camptages richtete Eisenlohr persönliche Worte an die Kinder, Eltern, Trainer und Verantwortlichen. Sie würdigte das Engagement aller Beteiligten und die professionelle Organisation des Camps. Gleichzeitig hob sie die Bedeutung von Sport, Teamgeist, Fairness und Gemeinschaft für die Entwicklung junger Menschen hervor. Auch den Kindern galt ihr besonderer Dank: Trotz der enormen Temperaturen hätten sie mit großem Einsatz trainiert und damit gezeigt, wie viel Begeisterung im Nachwuchsfußball steckt.

Wird Sulgen zum festen Academy-Standort?

Für den SV Sulgen könnte das Sommercamp deshalb weit mehr gewesen sein als eine gelungene Premiere. Der Verein sieht die Veranstaltung als Auftakt einer langfristigen Kooperation mit der Kimmich Academy. Wenn die Platzkapazitäten ausreichen und der reguläre Trainingsbetrieb gewährleistet werden kann, möchte der SV Sulgen künftig das wöchentliche Fördergruppentraining der Kimmich Academy auf seinen Plätzen ermöglichen. Damit könnte Sulgen zu einem festen Standort der Academy werden.

Das Sommercamp hat gezeigt, was möglich ist, wenn Academy, Verein, Eltern, Helfer und kommunale Verantwortliche an einem Strang ziehen. 140 Kinder erlebten zwei intensive Fußballtage – mit professionellem Training, kompletter Ausstattung, gesunder Verpflegung und einer großen Portion Gemeinschaft.

Der SV Sulgen bedankt sich bei den zahlreichen Helfern, Eltern, Partnern und der Kimmich Academy für die gelungene Premiere, heißt es abschließend.