Straßensperrung Schramberg/Lauterbach
: Polizei drückt beide Augen zu

Eine aufgebrochene Schranke, eine ausgebüxte Kuh – und ansonsten freie Fahrt: Die Schramberger Polizei stellt klar, warum sie derzeit am Hinterholz unterwegs ist und weshalb Autofahrer dort keine Verwarnung fürchten müssen.
Von
Karin Zeger
Lauterbach/Schramberg
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Die gesperrte Landesstraße zwischen Schramberg und Lauterbach treibt derzeit viele Autofahrer über den Mückenberg oder den Bereich Hinterholz.

Die gesperrte Landesstraße zwischen Schramberg und Lauterbach treibt derzeit viele Autofahrer über den Mückenberg oder den Bereich Hinterholz.

Karin Zeger
  • Polizeirevier Schramberg kontrolliert am Hinterholz derzeit den Verkehr nicht.
  • Grund ist die Sperrung der Landesstraße zwischen Schramberg und Lauterbach.
  • Hinterholz bleibt Anliegerstraße – dennoch zeigt die Polizei Verständnis.
  • Beamte waren wegen aufgebrochener Schranke und entlaufener Kuh vor Ort.
  • Autofahrer auf der Ausweichstrecke müssen aktuell keine Verwarnung fürchten.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Sperrung der Landesstraße zwischen Schramberg und Lauterbach sorgt derzeit für zusätzlichen Verkehr auf den Ausweichstrecken über den Mückenberg und das Hinterholz. Letztere ist eigentlich nur für Anlieger freigegeben. Einige Leser hatten deshalb berichtet, dass die Polizei dort kontrolliere.

Das weist Revierleiter Jürgen Lederer nun zurück. „Das stimmt nicht“, sagt er. Im Gegenteil: „Wir drücken beide Augen zu und kontrollieren nicht.“

Andere Gründe

Dass Polizeibeamte in den vergangenen Tagen dennoch im Bereich Hinterholz unterwegs waren, habe andere Gründe gehabt. „Einmal wurde eine Schranke aufgebrochen, ein anderes Mal war eine Kuh ausgebüxt“, berichtet Lederer.

Eine Kontrolle des Durchgangsverkehrs sei dagegen nicht das Ziel gewesen. Solange die Landesstraße wegen des Waldbrandes gesperrt ist, werden auf der Ausweichstrecke keine Verwarnungen ausgesprochen, versichert der Revierleiter.

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Ausnahmesituation

Autofahrer, die wegen der Sperrung über das Hinterholz ausweichen, müssen demnach derzeit keine Polizeikontrolle fürchten. Die Strecke bleibt zwar grundsätzlich eine Anliegerstraße – in der aktuellen Ausnahmesituation zeigt die Polizei jedoch Verständnis für den zusätzlichen Verkehr.