Seniorenzentrum Spittel in Schramberg
: Dieser neue Weg verbindet Generationen

Ein barrierefreie Bewegungspfad soll Senioren unabhängig von ihren körperlichen Möglichkeiten in Schramberg zusammenbringen – und steht nicht nur den Bewohnern offen.
Von
red/pm
Schramberg
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Ein bisschen Bewegung, ein Lied auf den Lippen und Zeit für ein gemeinsames Lachen: Im Park des Spittel Seniorenzentrums ist ein neuer „Aktiv-Weg“ eröffnet worden.

Ein bisschen Bewegung, ein Lied auf den Lippen und Zeit für ein gemeinsames Lachen: Im Park des Spittel Seniorenzentrums ist ein neuer „Aktiv-Weg“ eröffnet worden.

Spittel
  • Im Spittel Seniorenzentrum Schramberg wurde im Park ein barrierefreier „Aktiv-Weg“ eröffnet.
  • Fünf Stationen sind für Hochaltrige konzipiert – zu Fuß, mit Rollator oder im Rollstuhl.
  • Betreuungskräfte wurden bei Bettina Rehfuß geschult, Fokus: Sturzprophylaxe und Biografiebezug.
  • Dual-Tasking verbindet Bewegung und Geist – es wird gegangen, gesungen, erzählt und gelacht.
  • Der Weg ist auch für Besucher offen – gemeinsames Ausprobieren, Gespräche und Pausen sind möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bewegung, Musik und Geselligkeit gehören im Spittel Seniorenzentrum ab sofort noch enger zusammen. Im hauseigenen Park wurde nach intensiver Planung der neue „Aktiv-Weg“ feierlich eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung feierten die Bewohner laut Mitteilung gemeinsam mit Angehörigen und dem Betreuungsteam die Einweihung.

Für eine passende Erfrischung war ebenfalls gesorgt: Für den besonderen Anlass wurde eigens ein spritziges Getränk kreiert – der „Aktiv-Spritz“.

Doch hinter dem neuen Weg steckt weit mehr als ein klassischer Trimm-Dich-Pfad. Sein besonderes Merkmal ist die Barrierefreiheit. Der „Aktiv-Weg“ wurde gezielt auf die Bedürfnisse hochaltriger Menschen zugeschnitten. Ob selbstständig zu Fuß, mit dem Rollator oder im Rollstuhl: Die fünf Stationen sind so gestaltet, dass jeder teilnehmen und die Übungen im eigenen Tempo absolvieren kann.

Auch Pausen gehören ausdrücklich zum Konzept. Entlang des Weges stehen gemütliche Parkbänke mit großen Sonnenschirmen bereit. Dort können die Teilnehmer verschnaufen, neue Kraft sammeln und gleichzeitig die Natur genießen.

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Training, das mehr kann als Muskeln stärken

Damit der Aktiv-Weg nicht nur Freude macht, sondern auch einen nachhaltigen gesundheitlichen Nutzen bietet, wurde bei der Vorbereitung besonderer Wert auf Qualität gelegt, heißt es in der Mitteilung. Die Betreuungskräfte des Spittel Seniorenzentrums absolvierten eine umfassende Fortbildung bei Bettina Rehfuß, zertifizierter Präventionsfachkraft und Reha-Sporttrainerin. Anschließend waren sie als qualifizierte „Aktiv-Weg-Trainer“ bestens auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung lag auf der Didaktik und Methodik der Sturzprophylaxe im Umgang mit hochaltrigen und demenziell veränderten Menschen.

Dabei spielt auch die Biographie der Bewohner eine wichtige Rolle. Die Übungen orientieren sich gezielt an Bewegungsmustern, die den Senioren aus ihrem früheren Leben vertraut sind. So wird Bewegung nicht zu einer abstrakten sportlichen Aufgabe, sondern knüpft an persönliche Erfahrungen und Erinnerungen an.

Wenn Bewegung und Erinnerungen zusammenkommen

Ein weiteres wichtiges Element ist das sogenannte Dual-Tasking. Dabei werden körperliche und geistige Aktivitäten miteinander verbunden. Beim Gehen und Trainieren wird beispielsweise gemeinsam gesungen, erzählt und gelacht. Genau das nimmt dem Aktiv-Weg den Charakter eines klassischen Sportprogramms. Statt Leistungsdruck stehen Freude, Gemeinschaft und Begegnung im Vordergrund.

Auch für Besucher offen

Wie gut dieses Konzept funktioniert, zeigte bereits die Einweihungsfeier. Bewohner, Angehörige und Betreuungskräfte nutzten den Anlass nicht nur zum gemeinsamen Feiern, sondern erlebten auch, wie der neue Pfad Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen körperlichen Möglichkeiten zusammenbringen kann.

Deshalb richtet sich die Einladung ausdrücklich nicht nur an die Bewohner des Spittel Seniorenzentrums. Der „Aktiv-Weg“ im Park steht ab sofort auch Besuchern, Angehörigen, Freunden und Enkelkindern offen.

Wer zu Besuch kommt, kann die gemeinsame Zeit also einfach nach draußen verlagern: eine Runde über den Aktiv-Weg drehen, die Stationen ausprobieren, miteinander ins Gespräch kommen oder auf einer der Bänke eine Pause einlegen.