Seelsorgeeinheit Aichhalden
: Was Momo die Kinder über die kostbare Zeit lehrte

Zwischen Wildnis-Abenteuer, Fahnendieben und buntem Abend: Das Zeltlager Heiligenbronn erlebte in Lackendorf eine abwechslungsreiche Woche.
Von
red/pm
Schramberg-Heiligenbronn/Aichhalden/Lackendorf
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Eine Woche lang wurde gespielt, gelacht, diskutiert, gekämpft und gefeiert.

privat
  • Zeltlager Heiligenbronn in Lackendorf bot eine Woche Programm rund um „Momo“ und Zeit.
  • Kinder gestalteten eine Lagerfahne, diskutierten „Zeitdiebe“ und schenkten „Zeitblumen“.
  • Zela-Parlament, Spiele und Freundschaften prägten den Alltag – Werwolf, Spikeball, Fußball.
  • „Zela vs. Wild“ mit Übernachtung unter Sternen, danach Fahnenwache nach Drohbrief.
  • Abschluss mit Fußballturnier, Gottesdienst und „Buntem Abend“ mit Shows und Zela-Song.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch dieses Jahr hat das Zeltlager Heiligenbronn wieder seine Zelte in Lackendorf aufgeschlagen. Die kleine Momo aus der Geschichte von Michael Ende hat die Kinder eine Woche lang begleitet und den roten Faden für ein abwechslungsreiches Programm aus Spiel, Gemeinschaft und Nachdenken gebildet.

Nachdem am Sonntag die Geschichte von Momo erzählt worden war, gestalteten die Kinder laut Mitteilung ihre gemeinsame Lagerfahne, die am Abend in Begleitung der Zela-Band feierlich gehisst wurde. Außerdem stand am ersten ganzen Lagertag das Thema Zeit im Mittelpunkt: Gemeinsam überlegten die Kinder, wer oder was im Alltag ihre persönlichen „Zeitdiebe“ sind und wie man anderen durch kleine Gesten „Zeitblumen“ schenken kann.

Bescheidenheit

Auch an den folgenden Tagen wurde das Lagermotto kreativ weitergeführt. In thematischen Einheiten ging es darum, sich Zeit für andere zu nehmen, über Grundbedürfnisse und Bescheidenheit nachzudenken sowie Partizipation im Alltag zu erleben. Besonders wichtig war dabei das täglich stattfindende Zela-Parlament, in dem die Kinder ihre Ideen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge einbringen und das Lagerleben aktiv mitgestalten konnten.

Neben den Programmpunkten blieb genügend Zeit für Freizeit, neue Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse. Zu den beliebtesten Spielen gehörten traditionell Werwolf, Spikeball und Fußball. Außerdem wurden viele Freundschaftsbändchen geknüpft und „gute Worte“ in die Säckchen anderer gesteckt. Wegen des heißen Wetters wurden auch die schattigen Plätzchen auf dem Gelände reichlich genutzt.

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Ein besonderes Highlight fand Mitte der Woche statt, als es wieder hieß: „Zela vs. Wild“. Mit Sack und Pack ging es auf in die Wildnis, um einen Schlafplatz zu finden. Begleitet von spaßigen Challenges erlebten alle zwei aufregende Tage mit einer spannenden Nacht unter dem Sternenhimmel. Erschöpft, aber glücklich und voller einmaliger Erinnerungen, sind alle Gruppen am Donnerstag pünktlich zum Mittagessen wieder in Lackendorf angekommen.

Drohbriefe gefunden

Erholen konnten sich die Zela-Teilnehmer allerdings nicht lange, da noch am gleichen Tag ein Drohbrief an der Fahne gefunden wurde. Deswegen fand am selben Abend die Fahnenwache statt und es kam zu einem spannenden Kampf mit den Fahnendieben.

Am letzten ganzen Lagertag stand dann noch ein Fußballturnier auf dem Programm. Außerdem wurde die schöne Woche mit allen Eindrücken und Momenten in einem Gottesdienst reflektiert. Am Abend konnten dann alle Teilnehmer ihre Talente beim „Bunten Abend“ präsentieren. Spektakuläre Akrobatik, atemberaubende Tänze, lustige Comedy-Shows, kreative Spiele und musikalische Beiträge, die während der Woche eingeübt worden waren, wurden bei ausgelassener Stimmung gefeiert. Im diesjährigen Zela-Song hieß es dann: „Ja, ich weiß, es war ’ne geile Zeit, hoffentlich bis bald, es ist vorbei.“ Die eine oder andere Träne wurde verdrückt. Der „Bunte Abend“ klang dann mit einer After-Show-Party und einem Überraschungsauftritt aus.

Eine Woche voller Lachen, Freundschaften und gemeinsamer Zeit ging damit zu Ende, heißt es abschließend.