Schwerpunktkontrolle in Schramberg: Polizei nimmt E-Scooter ins Visier

Wer in Schrambergs Innenstadt zu Fuß unterwegs ist, kennt das womöglich: Plötzlich surrt ein E-Scooter vorbei, manchmal so leise, dass man ihn erst im letzten Moment bemerkt.
Christoph Soeder/dpa- Schramberger Polizei kontrollierte eine Woche lang E-Scooter in der Innenstadt.
- Neun Fahrer wurden beanstandet – teils wegen riskantem Verhalten nahe bei Passanten.
- Drei fuhren ohne Versicherung, einer telefonierte, einer nutzte den Gehweg.
- Vier wurden in der Fußgängerzone erwischt, was für Fußgänger als störend gilt.
- Kontrollen werden fortgesetzt: insbesondere Fußgängerzone, teils mit Fußstreifen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sie surren fast lautlos an Passanten vorbei, tauchen plötzlich im Rücken von Fußgängern auf und sorgen vor allem in der Innenstadt für Ärger: E-Scooter sind in Schramberg immer wieder Anlass für Beschwerden.
Bei einer einwöchigen Schwerpunktkontrolle hat das Polizeirevier Schramberg neun E-Scooter-Fahrer beanstandet. Anlass waren Beschwerden von Fußgängern über das Verhalten mancher Fahrer – aber auch eigene Beobachtungen der Polizei.
Das Ergebnis: Drei Fahrer waren ohne Versicherungsschutz unterwegs. Ein weiterer telefonierte während der Fahrt mit dem Handy, einer fuhr auf dem Gehweg. „Vier E-Scooter-Fahrer wurden erwischt, als sie die Schramberger Fußgängerzone befuhren“, teilt Jürgen Lederer, Schrambergs Revierleiter, mit.
Für Fußgänger kann es dort unangenehm werden, wenn sich E-Scooter zwischen Passanten hindurchschlängeln. Die Polizei will deshalb weiter ein Auge auf die elektrischen Roller haben. Die Schwerpunktkontrollen sollen fortgesetzt werden, insbesondere in der Fußgängerzone. „Dort sind künftig auch Fußstreifen vorgesehen“, kündigt der Polizeibeamte an.
Unterstützung erhält das Polizeirevier dabei von der Stadt Schramberg und ihrem Kommunalen Ordnungsdienst. Ziel ist es nach Angaben der Polizei, die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten.