Schwarzwaldverein Lauterbach: Viele Wege im Zugspitzgebiet erwandert

Die Wandergruppe vor dem Einstieg in den Eistobel.
Hans Huber43 Wanderfreunde aus Lauterbach, Hardt, Tennenbronn, Schramberg und Aichhalden waren dieser Einladung gefolgt.
Bei idealem Wanderwetter starteten die Teilnehmer vom Ziel in Nesselwang. Eine Tour führte auf dem Wasserfallweg zur Enzianhütte, wo nach gut 300 Höhenmetern gerastet wurde, ehe man den Abstieg in Angriff nahm. Die zweite Gruppe stieg zur Alpspitze empor und am Wasserfall entlang talwärts. Nach gelungener Wiedervereinigung brachte der Bus die Wanderer ins Hotel nach Ehrwald.
Der Blick schweift
Am zweiten Tag wurden die Teilnehmer per Böllerschuss geweckt. Danach ging es für eine Gruppe zur Talstation der Ehrwalder Almbahn, während die zweite Gruppe diesen Anstieg über den Altmühlensteig zu Fuß bewältigte. Beide Touren führten zum 1657 Meter hoch gelegenen Seebensee. Einige machten noch einen Abstecher zur Coburger Hütte (1917 Meter). Nach einer Rast auf der Seebenalm gelangten alle auf unterschiedlichen Wegen zurück nach Ehrwald.
Am nächsten Tag wanderte die erste Gruppe nach Lermoos. Über den Jägersteig ging es zur Wolfratshauser Hütte. Der Abstieg erfolgte über die Grubigalm nach Lermoos. Gruppe zwei wanderte über Lermoos zur Brettlalm und über den Wächtersteig nach Biberwier und zurück.
Blick zur Zugspitzbahn
Am Samstag fuhr die erste Gruppe mit dem Bus nach Berwang. Von der Sonnalmbahn hatten die Teilnehmer einen schönen Blick (leider nur aus der Ferne) auf die Gipfelstation der Tiroler Zugspitzbahn.
Mit Ausblicken über den Berwanger Talkessel führte die Wanderung nach Rinnen. Ab hier ging es bergauf zum Kögelehaus. Der Wettergott hatte ein Einsehen: es regnete genauso lange, wie die Rast in der Hütte dauerte.
Die zweite Gruppe fuhr nach Biberwier. Von der Bergstation der Marienbergbahn wanderten die Teilnehmer über die Sunnalm zur Nassereither Hütte und konnten die Ausblicke zum Weissen- und Blindsee genießen.
Durch den Eistobel
Am Sonntag brachte der Bus die Wanderer zum Eistobel bei Grünenbach. Der Eistobel ist eine spektakuläre 3,5 Kilometer lange Schlucht. Entstanden vor 15.000 Jahren, bietet dieses Naturschutzgebiet tosende Wasserfälle, Strudellöcher und bizarre Felsformationen. Gegen Abend wurde in Waldmössingen beim Frieder zur Abschlusseinkehr angehalten.
Vorsitzender Oliver Binder hatte sich bei den Wanderführern Ingrid und Josef Müller für die hervorragende Organisation und Wanderführung bedankt.