RSV Hardt erfolgreich
: Hardterinnen gewinnen Japan-Cup im Radball

Die deutsche Hallenradsport-Delegation erlebte zehn abwechslungsreiche Tage zwischen Wettkampf, Training und kulturellem Austausch.
Von
red/pm
Hardt
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Die Teilnehmerinnen am Japan-Cup der Frauen 2026 (im weißen Trikot links Verena Volk, rechts Ariane Fink)

Die Teilnehmerinnen am Japan-Cup der Frauen 2026 (im weißen Trikot links Verena Volk, rechts Ariane Fink)

privat
  • Ariane Fink und Verena Volk gewannen den Japan-Cup 2026 im Frauen-Radball.
  • Nach nervösem Start steigerte sich das Duo und besiegte im Finale 308.Link mit 7:2.
  • Im Halbfinale glichen Japans Meisterinnen KNV ein 0:3 aus – Fink traf zum 4:3-Sieg.
  • Die deutsche Delegation trainierte an der Kansai-Universität in Osaka mit lokalen Teams.
  • Neben dem Wettkampf standen Kulturprogramm, Schulbesuch und neue Kontakte im Fokus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Reise nach Japan, internationale Begegnungen und ein weiterer Titel: Ariane Fink vom RSV Hardt hat gemeinsam mit Verena Volk den Japan-Cup 2026 im Frauen-Radball gewonnen. Die beiden gehörten zu einer deutschen Delegation, die im September zu einer internationalen Jugendbegegnung nach Japan reiste.

Nach rund 20 Stunden Anreise erreichte die Gruppe Osaka. Neben Radballern aus mehreren deutschen Vereinen gehörten auch Kunstradsportler zur Delegation. Die mitgereisten Räder waren eigens für den Transport verpackt worden.

Konzentration

In Japan wird Radball laut Mitteilung vor allem an Universitäten betrieben. Deshalb trainierten die deutschen Gäste gemeinsam mit japanischen Sportlern an der Kansai-Universität in Osaka. Trotz langer Reise, Zeitverschiebung und ungewohnter Umgebung bereitete sich das Team konzentriert auf den Japan-Cup vor.

Für Ariane Fink und ihre Partnerin Verena Volk begann das Turnier zunächst nervös. Gegen das japanische Duo 308.Link gab es ein 1:1. Anschließend steigerte sich das deutsche Team und gewann mit 5:1 gegen SYK. Im dritten Spiel warteten mit KNV die japanischen Meisterinnen. Nach einer 3:0-Halbzeitführung wurde es noch einmal spannend: Japan glich zum 3:3 aus. In der Schlussphase bewies Fink Nervenstärke und erzielte den entscheidenden Treffer zum 4:3.

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Damit stand Deutschland im Finale erneut 308.Link gegenüber. Dort ließ das deutsche Duo nichts mehr anbrennen und setzte sich deutlich mit 7:2 durch. Ariane Fink und Verena Volk gewannen damit den Japan-Cup 2026 in ihrem ersten gemeinsamen Turnier. Für Fink war es nach dem U19-Europameistertitel im Mai bereits der nächste internationale Erfolg.

Austausch mit Bevölkerung

Neben dem Sport blieb Zeit, Japan kennenzulernen. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die asiatische Lebens- und Esskultur und besuchten unter anderem Osaka Castle, verschiedene Tempel sowie den Aussichtsturm Tsutenkaku. Auch der Austausch mit der Bevölkerung kam nicht zu kurz. Bei einem Besuch in einem Kindergarten konnten die deutschen Sportler den Kindern den Hallenradsport vorstellen und Übungen mit dem Rad zeigen.

Nach zehn erlebnisreichen Tagen kehrte die Delegation nach Deutschland zurück. Neben dem gewonnenen Japan-Cup und den Sportgeräten nahm die Gruppe vor allem neue Freundschaften und viele bleibende Eindrücke mit nach Hause. Die Reise zeigte einmal mehr, wie der Sport Menschen über Länder und Kulturen hinweg zusammenbringen kann.