Reise in den Osten: Das erlebte das THW in Thüringen

Der Zusammenhalt der THW-Ortsgruppe ist nach dem gemeinsamen Wochenende noch größer geworden.
THWDer Ausflug bot laut Mitteilung eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Geschichte und geselligem Miteinander.
Die Reise begann mit einem Besuch im Erlebnisbergwerk Merkers. Nach einer Einführung ging es mit dem Förderkorb rund 500 Meter tief unter die Erde. Auf der Ladepritsche eines LKWs besichtigten die Teilnehmer Teile des verzweigten Stollensystem des einst größten Kali-Bergwerks, dessen Tunnelnetz eine Strecke von über 4000 Kilometer misst.
Obwohl die Bergleute unter Tage laut Vorschrift nur 35 Stundenkilometer fahren dürfen, erwies sich die 20 Kilometer lange Erkundungsfahrt als reines Abenteuer. Den Mitgliedern des THW Ortsverbands kam die Fahrt dank zahlreicher Kurven und dem gefühlt weit über der Vorschrift liegenden Fahrtempo wie eine Achterbahnfahrt vor.

Spannend waren die Besichtigungen unter Tage.
Foto: THWBesondere Stationen waren neben einem ehemals zur Salzlagerung verwendeten Großbunker, der heute als riesiger unterirdischer Konzertsaal genutzt wird, das Bergbau-Museum und der „Goldraum“. In dieser unterirdischen Kammer versteckt, lagerten gegen Ende des Zweiten Weltkriegs die Goldreserven und Kunstschätze des Deutschen Reiches, bevor die Alliierten diesen gewaltigen Nazi-Schatz auffanden.
Glitzernde Kristalle
Zum Staunen brachte die Teilnehmenden die gigantische Salzgrotte, 800 Meter unter der Erde. Diese bietet mit glitzernden Salzkristallen ein optisches Spektakel und beweist, dass die Erde immer wieder für Überraschungen gut ist. Die Mitglieder des THWs ließen sich vom Funkeln und durch eine atemberaubende Musik-Licht-Installation verzaubern.
Nach den Erlebnissen unter Tage ging es am nächsten Tag an die frische Luft – zur Wartburg in Eisenach. Die mittelalterliche Burg zählt zu den geschichtsträchtigsten Bauwerken Deutschlands. Die Gruppe wurde von einem Führer durch die Gemäuer begleitet und erhielt Einblicke in die 1000-jährige Geschichte der Burg.
In der Luther-Stube
Ein Highlight war die Elisabethkemenate, deren Wände mit einem Glasmosaik die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben der heiligen Elisabeth darstellen. Natürlich durfte auch ein Blick in die Luther-Stube nicht fehlen, in welcher der Reformator Martin Luther, als Junker Jörg getarnt, das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Neben den historischen Fakten genoss die Gruppe den atemberaubenden Ausblick, den die Burg über das Thüringer Land bietet.
Um die Erlebnisse des Wochenendes in geselliger Runde ausklingen zu lassen, wurde auf der Rückfahrt im Brauhaus in Böblingen eingekehrt.
Unter den Teilnehmern war die Stimmung rundum positiv. Alle waren sich einig, dass solche Ausflüge für den Zusammenhalt innerhalb des Ortsverbands wertvoll sind.