Provisorium in Schramberg verschwindet: Das war’s für die alte Brücke am Brestenberg

Das Schramberger THW leistete ganze Arbeit.
Rainer Langenbacher- Provisorischer Fußgängersteg am Brestenberg wurde am Samstag vom THW Schramberg abgebaut.
- Der Rückbau schafft Platz, um die Brückenwiderlager zu sanieren und zu erweitern.
- Geplant ist eine bogenförmige Aluminiumbrücke als Fertigbauwerk – Einsatz später.
- Parkplätze an der Hauptstraße 4, 6 und 8 waren für das Verladen vorübergehend gesperrt.
- Maurer-Unternehmen spenden 65.000 Euro; Stadt trägt nach Fördermitteln rund 12.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Da schwebte sie am langen Arm des Kranen durch die Luft - und weg war sie: Der provisorische Fußgängersteg zwischen der Hauptstraße und der Straße Am Brestenberg ist am Samstagvormittag ruckzuck abgebaut worden. Das Technische Hilfswerk (THW), Ortsgruppe Schramberg, entfernte die Brückenbauteile und verlud sie für den Abtransport. Zahlreiche Schaulustige ließen sich das Spektakel nicht entgehen.

Vom Brestenberg ging’s ums Eck in die Hauptstraße – dort warteten die Lastwagen für den weiteren Transport.
Rainer LangenbacherMit dem Rückbau ist ein wichtiger Schritt für die weitere Sanierung des Übergangs getan. Die Maßnahme schafft die Voraussetzung dafür, die vorhandenen Brückenwiderlager zu sanieren und zu erweitern. Die für das Verladen benötigten Parkplätze vor den Gebäuden Hauptstraße 4, 6 und 8 waren deshalb am Samstagvormittag vorübergehend gesperrt.

Das THW hatte die Brücke jahrelang „ausgeliehen“.
Rainer LangenbacherAnstelle des bisherigen Provisoriums (die Brücke ist Eigentum des THWs) soll künftig eine neue, bogenförmige Aluminium-Fußgängerbrücke die Hauptstraße mit der Straße Am Brestenberg verbinden. Der Schramberger Gemeinderat hatte den Neubau bereits im Juli beschlossen. Vorgesehen ist ein Fertigbauwerk, das zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden soll. „Hoffentlich noch vor der Fasnet“, kommentierte eine Fußgängerin. Schließlich ist die Brücke bei den Zuschauern der Da-Bach-na-Fahrt sehr begehrt.

Jeder Handgriff sitzt.
Rainer LangenbacherUnterstützt wird das Vorhaben durch eine Spende der Maurer Familien GmbH & Co. KG sowie der Maurer Holding GmbH. Die Unternehmen stellen 65.000 Euro für den Fertigteil-Brückenkörper und das Einheben der neuen Brücke zur Verfügung. Nach Abzug der Fördermittel aus dem Sanierungsgebiet verbleibt für die Stadt Schramberg ein Eigenanteil von rund 12.000 Euro.