Oldtimerfreunde Schramberg: Mit historischen Fahrzeugen zum Harmonikamuseum

In der Gaststätte „Dreifaltigkeitsberg“ fand der Abschluss statt.
privat- Oldtimerfreunde Schramberg beendeten die Saison mit einer Ausfahrt nach Trossingen.
- Start war auf dem Sulgen, Ziel das Deutsche Harmonikamuseum mit Führung zur Hohner-Geschichte.
- Fahrzeugmix vom BMW 2000 und Ford Taunus bis zu Mercedes 600 SL, Pagode, Opel, Triumph und VW Käfer.
- Im Museum: einzigartige Sammlung, zerschossene Mundharmonika „Schwabentreue“ und ein Riesen-Akkordeon.
- Abschluss auf dem Dreifaltigkeitsberg – Dank an Martin und Gerlinde Burri für Organisation.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einer abwechslungsreichen Ausfahrt haben die Oldtimerfreunde Schramberg ihre Saison beendet. Eine bunte Palette historischer Fahrzeuge machte sich von Sulgen aus auf den Weg nach Trossingen. Dort stand mit dem Besuch des Deutschen Harmonikamuseums ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm.
Bei der Kreissporthalle auf dem Sulgen versammelten sich laut Mitteilung die Teilnehmer mit ihren Oldtimern. Das Fahrzeugfeld reichte vom BMW 2000 und Ford Taunus 17M über einen Ford Mustang und einen Dutton Phaeton 6B bis zu verschiedenen Mercedes-Modellen. Auch ein Mercedes 600 SL, zwei Mercedes 230 Pagode, ein Opel Olympia, ein Opel Rekord, ein Triumph TR 250 sowie zwei VW Käfer Cabrio waren dabei.
Kulturelles Ziel
Nach einer kurzen Einweisung durch die Organisatoren Martin und Gerlinde Burri ging es auf die Strecke. Über Dunningen, Rottweil und Aldingen führte die Fahrt zunächst nach Spaichingen. In der „Spaichinger Nudelmanufaktur“ legten die Oldtimerfreunde eine Kaffeepause ein.
Anschließend setzte sich der Tross über Schura nach Trossingen fort. Dort wartete mit dem Deutschen Harmonikamuseum das kulturelle Ziel der Ausfahrt. Bei einer Führung erhielten die Teilnehmer laut Mitteilung interessante Einblicke in die Geschichte der Handharmonika und des Unternehmens Hohner.

Im Deutschen Harmonikamuseum gibt es viele Schätze.
Daniela SchneiderÜber einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren hatte die Firma Hohner alles gesammelt, was für die Branche von Bedeutung war. So entstand eine weltweit einzigartige Sammlung mit mehr als 25.000 Harmonika-Instrumenten, Werbekatalogen und weiteren Dokumenten. Das Land Baden-Württemberg erwarb die Sammlung 1987. Seit der Eröffnung im Jahr 1991 bildet sie den Fundus des Deutschen Harmonikamuseums.
Zu den besonderen Exponaten zählt eine der ältesten Handharmonikas aus Wiener Produktion. Besonders eindrucksvoll ist außerdem die zerschossene Mundharmonika „Schwabentreue“. Das Hohner-Modell soll einem schwäbischen Soldaten im Ersten Weltkrieg das Leben gerettet haben.
Politische Motive
Auch die Geschichte des Hohner-Orchesters ist im Museum dokumentiert. Zwischen 1947 und 1963 war das „Accordion Symphony Orchestra“ international unterwegs und sorgte für einen Höhepunkt in der Geschichte der Akkordeonszene.
Neben den Instrumenten geben Maschinen und Werkzeuge Einblicke in die Herstellung von Mundharmonikas. Auch der Wandel des Zeitgeschmacks lässt sich anhand von Design und Verpackungen nachvollziehen. Zwölf große Drehvitrinen zeigen die große Bandbreite der Vermarktung – von Technik und Sport bis hin zu regionalen und politischen Motiven.
Eine weitere große Vitrine präsentiert nahezu 100 besonders bedeutende und sehenswerte Akkordeons und Handharmonikas. Darunter befindet sich auch das größte Knopfgriffakkordeon der Welt aus dem Jahr 1953.
Nach dem Museumsbesuch setzten die Oldtimerfreunde ihre Fahrt fort. Über Schura, Gunningen und Hausen ob Verena ging es zurück in Richtung Spaichingen. Unterwegs boten sich den Teilnehmern immer wieder schöne Ausblicke auf die Landschaft und die Stadt Spaichingen.
Dank und Geschenk
Über die andere Seite von Spaichingen führte die Route schließlich hinauf zum Dreifaltigkeitsberg. Dort fand die Ausfahrt in der Gaststätte „Dreifaltigkeitsberg“ ihren geselligen Abschluss. Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen ließen die Teilnehmer den erlebnisreichen Tag ausklingen.
Werner Mendel bedankte sich bei Martin und Gerlinde Burri mit einem kleinen Geschenk für die Organisation der Ausfahrt. Besonders hob er die abwechslungsreiche und aussichtsreiche Streckenführung sowie den interessanten Besuch im Harmonikamuseum hervor. Anschließend wünschte er allen Teilnehmern eine pannenfreie Heimfahrt.