Offizieller Spatenstich
: Ein neues Zuhause für Rötenbergs Ehrenamt

Sechs Vereine, rund 1600 Mitgliedschaften und ein gemeinsames Ziel: Der Bau des neuen Vereinslagers in Rötenberg ist gestartet.
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red/pm
Aichhalden-Rötenberg
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Sechs Rötenberger Vereine schaffen gemeinsam sechs separate Lagerbereiche und lösen damit ein Problem, das sie seit Jahren beschäftigt: Material und Ausrüstung sind bislang auf zahlreiche Standorte verteilt.

Scheerer
  • In Rötenberg hat der Bau eines gemeinsamen Vereinslagers offiziell begonnen.
  • Sechs Vereine mit rund 1600 Mitgliedschaften teilen sich eine neue Halle.
  • Geplant ist eine Halle mit etwa 36 Metern Länge und elf Metern Breite – jeder Verein erhält Platz.
  • Das Material lag bisher verstreut. Die zentrale Lösung erleichtert Organisation und Einsätze.
  • Bürgermeister Michael Lehrer und Vorsitzender Kaan Scheerer betonen den gemeinschaftlichen Ansatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sechs Vereine, rund 1600 Mitgliedschaften und ein gemeinsames Ziel: Mit dem offiziellen Spatenstich ist der Bau des neuen Vereinslagers in Rötenberg gestartet. Entstehen soll eine rund 36 Meter lange und elf Meter breite Halle, die den beteiligten Vereinen dringend benötigten Lagerraum verschafft und zugleich ein gemeinsames Zuhause für das Ehrenamt werden soll.

Beteiligt sind das Akkordeonorchester Aichhalden-Rötenberg, der CVJM Rötenberg, der DRK-Ortsverein, die Hexenzunft Rötenberg, der Musikverein Eintracht Rötenberg sowie der Tennisverein Aichhalden-Rötenberg. Gemeinsam kommen die sechs Vereine aktuell auf rund 1600 Mitgliedschaften – bei etwa 1400 Einwohnern in Rötenberg. Die Zahlen verdeutlichen, welchen Stellenwert das Vereinsleben im Ort besitzt, heißt es in einer Mitteilung.

Gemeinschaftsprojekt

Die Idee für das Vereinslager entstand zunächst aus einem ganz konkreten Problem. Die Hexenzunft suchte zusätzlichen Lagerraum und hatte zunächst überlegt, eine bereits abgebaute Stahlhalle von einem Schrottplatz wieder aufzubauen. Im Zuge der Gespräche zeigte sich jedoch schnell, dass auch andere Vereine mit Platzproblemen zu kämpfen hatten.

Aus der ursprünglichen Einzelidee entwickelte sich deshalb ein gemeinsames Vorhaben. Die Vereine entschieden sich bewusst für einen Neubau und damit für eine Lösung, von der alle Beteiligten profitieren. Der Grundgedanke: Gemeinsam statt jeder für sich.

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In der neuen Halle soll jeder der sechs Vereine einen eigenen Lagerbereich erhalten. Gleichzeitig soll das Gebäude mehr sein als eine reine Ansammlung von Abstellflächen. Es soll ein gemeinsamer Ort werden, der die Vereinsarbeit langfristig erleichtert.

Lagerraum wird zunehmend zum Problem

Der Bedarf ist groß. Über das gesamte Jahr hinweg organisieren die Vereine Feste, Veranstaltungen, Ausflüge, Sportveranstaltungen, musikalische Auftritte und zahlreiche weitere Aktivitäten. Dafür wird entsprechend viel Material benötigt.

Bislang ist dieses Material auf Garagen, Schuppen, ehemalige landwirtschaftliche Gebäude und Ökonomieteile verteilt – teilweise sogar auf mehrere Standorte. Diese Möglichkeiten werden zunehmend knapper. Mit dem Vereinslager soll sich das künftig ändern. Die zentrale Unterbringung erleichtert nicht nur die Organisation, sondern schafft auch bessere Voraussetzungen für die Vereinsarbeit. Besonders das DRK profitiert von der neuen Lösung. Einsatzfahrzeuge können künftig sinnvoll untergebracht werden. Bei Einsätzen entfällt damit das bislang notwendige und zeitaufwendige Umparken anderer Fahrzeuge.

Bürgermeister lobt den Weg

Bürgermeister Michael Lehrer hob beim Spatenstich vor allem die Entwicklung des Projekts hervor. Aus der ursprünglichen Überlegung einer einzelnen Stahlhalle sei ein Gemeinschaftsprojekt von sechs Vereinen entstanden.

Gerade dieser gemeinsame Weg sei entscheidend gewesen. Statt jeweils eigene Lösungen für den fehlenden Lagerraum zu suchen, hätten die Vereine Verantwortung übernommen und gemeinsam nach einer Lösung gesucht.Sein Dank galt deshalb den Vereinsverantwortlichen, den Planern und den zahlreichen Helfern, die das Projekt vorangebracht haben.

Auch Vorsitzender Kaan Scheerer blickte beim Spatenstich auf die bisherige Zusammenarbeit zurück. Ein Vorhaben dieser Größenordnung könne nur gelingen, wenn viele Beteiligte an einem Strang zögen. Sein Dank galt der Gemeinde und dem Gemeinderat, der LEADER-Stelle, seinem Ausschuss sowie den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Vereine.

Mehr als nur eine neue Halle

Der Spatenstich steht damit für mehr als den Beginn einer Baumaßnahme. Bereits bei der Planung sind sechs Vereine enger zusammengerückt. Aus unterschiedlichen Interessen und einzelnen Problemen ist ein gemeinsames Projekt entstanden.

Bürgermeister Michael Lehrer fasste die Bedeutung des Projekts entsprechend zusammen. Wenn die Halle später eingeweiht werde, stehe dort nicht nur ein neues Gebäude, sondern „ein ziemlich starkes Stück Rötenberger Dorfgemeinschaft“.