Ministranten aus Aichhalden
: Spiel, Spaß und Abenteuer in Traumkulisse

Eine Nacht unter freiem Himmel, ein Stadtspiel oder ein Wandertag in den Bergen – für die Ministranten der Seelsorgeeinheit Aichhalden gab es in der Schweiz einiges zu entdecken.
Von
(red/pm)
Oberndorf
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Der „Hau-Ab“-Tagesgruppe bot sich eine Traumkulisse

Seelsorgeeinheit Aichhalden

Traditionell fand zu Beginn der Sommerferien wieder das Ministrantenlager der Seelsorgeeinheit (SE) Aichhalden statt. Vertreten waren Ministranten und Jugendliche aus Aichhalden, Waldmössingen und Winzeln.

Die zehn Leiter, unterstützt von den Frauen in der Küche und Rüdiger Wetter, boten ein abwechslungsreiches Programm für die 43 Teilnehmer, wie es in einer Mitteilung der SE heißt.

Die Anreise erfolgte wieder mit dem Zug über mehrere Stationen, und das Material sowie sämtliches Gepäck wurde mit zwei Transportern in das schweizerische St. Stephan und ins dortige Feriendorf Stöckli gefahren, wo das Lager dieses Jahr stattfand.

Gruppenfoto der 43 Teilnehmer

Foto: Seelsorgeeinheit

Am Lagermotto „The Greatest Show“ orientiert, wurden viele Programmpunkte in Anlehnung an bekannte Fernsehshows und Sendungen gestaltet. So gab es etwa ein Stadtspiel im Stil von „Tatort“ oder bekannte Formate wie „Schlag Den Leiter“, „Die Perfekte Minute“ und viele mehr. Auch Geländespiele, ein Krimidinner, ein Filmabend und Wasserspiele mit einer Wasserschlacht, die bei den oft hitzigen Temperaturen sehr gut ankam, waren Teil des Programms.

Teilnehmer putzen sich heraus

Am feinen Abend, an dem sich alle Teilnehmer schick herausputzten, fand dieses Jahr nach vielen Jahren wieder einmal eine Lagerhochzeit mit angemessener Zeremonie statt. Passend zum Tagesmotto „Bauer sucht Frau“ gab es dann ein deftiges, mehrgängiges Essen und verschiedene Spiele, passend zu einer richtigen Bauernhochzeit.

Die Gottesdienste wurden teils im Freien abgehalten.

Foto: Seelsorgeeinheit

Auch mehrere Gottesdienste, die zum Teil selbst von den Teilnehmern gestaltet wurden, durften im Ministrantenlager natürlich nicht fehlen. Besuch bekam das Lager unter anderem vom Pfarrer der SE Aichhalden, Christian Albrecht, der einen Gottesdienst im Freien abhielt.

„Hau-Ab“-Tagesgruppe vor Traumkulisse

Besonders aufregend für Teilnehmer und Leiter war der sogenannte Hau-Ab-Tag. Morgens ging es in kleinen Gruppen zu Fuß und vollgepackt los. Manche Gruppen wanderten zu einem Wasserfall oder Bergsee, während andere einfach wild drauflos liefen. Am Abend galt es dann, irgendwo einen Schlafplatz zu finden. Die Nacht, alleingestellt unter freiem Himmel in der wunderschönen Berglandschaft, war für alle Beteiligten ein absolutes Highlight.

Beim Wanderer erkundeten die Teilnehmer die Schönheit der Schweizer Berge

Foto: Seelsorgeeinheit

Einzigartig war in diesem Jahr auch der Wandertag, bei dem die Schönheit der Schweizer Berge noch mal richtig erkundet werden konnte. Nachdem alle mit der Gondel die ersten Höhenmeter gutgemacht hatten, erhielten zwei der drei Wandergruppen dann exklusive Informationen und Einblicke von einem Wanderführer, welcher einen Teil der Tour begleitete. Neben Kühen und Murmeltieren gab es bei bestem Wanderwetter auch wunderbare Ausblicke zu sehen.

Die Fahnenstehler wurden zum Strafdienst in der Küche verdammt.

Foto: Seelsorgeeinheit Aichhalden

An einem der zwölf Lagertage war traditionell auch wieder Rollentausch. Die ältesten Teilnehmer, die sogenannten Halbleiter, mussten hierfür ein Programm vorbereiten und die Leiter durften, wie die Kleinen, bei den Spielen mitspielen, was für alle eine willkommene Abwechslung.

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