Mini-Bach-na-Fahrt in Schramberg: „Kanal voll“ mitten im Sommer

Hilmar Bühler moderiert die Mini-Bach-na-Fahrt, mit einem kräftigen „Kanal voll“ geht's los.
Karin Zeger- In Schramberg läuft die Mini-Bach-na-Fahrt – Startsignal ist das „Kanal voll“.
- 75 fantasievoll gestaltete Mini-Boote gehen am Narrenbrunnen aufs Wasser.
- Moderation durch Hilmar Bühler, der Anekdoten von der großen Fahrt erzählt.
- Städtischer Bauhof baute kleine Brücken ein, Selfie-Box dokumentiert den Moment.
- Familien begleiten die Boote bis zum Rathauseck, Stimmung erinnert an Fasnetsmontag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mitten im Hochsommer ist es in Schramberg ein bisschen wie am Fasnetsmontag: Während die Zuberkapitäne noch mit ihren Gefährten beschäftigt sind, warten die Schaulustigen bereits ungeduldig in der Innenstadt. Die Musik spielt Schlager, überall beste Stimmung, die Älteren gönnen sich zur Feier des Tages einen Aperol oder ein besonders großes Eis. Und selbstverständlich dürfen auch politische Spitzen gegen die Stadtverwaltung nicht fehlen. Dann hallt er durch die Hauptstraße, dieser Satz, ohne den auch eine Mini-Bach-na-Fahrt einfach keine wäre: „Kanal voll!“
Echte Handarbeit
Insgesamt 75 kleine Boote werden am Donnerstagnachmittag am Narrenbrunnen zu Wasser gelassen. Jedes einzelne ist ein kleines Kunstwerk: bunt bemalt, fantasievoll beklebt und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Diese wurden zuvor bei der Konzertmuschel hergestellt – das Hämmern war im ganzen Park der Zeiten zu hören und ein sicheres Zeichen dafür, dass bei dieser HGV-Veranstaltung alles in echter Handarbeit produziert wird. Und natürlich waren auch viele Eltern als Konstrukteure, Klebebandhalter oder Motivationscoaches im Einsatz.
Bevor die Flotte Kurs auf das Bächle nimmt, gibt es noch einen Stopp: Fast alle Nachwuchskapitäne stellen sich mit ihrem Boot an der Selfie-Box von Foto Kasenbacher auf. Schließlich soll der große Moment auch bildlich festgehalten werden.
Zum letzten Mal...
Den Weg zum Narrenbrunnen begleitet Da-Bach-na-Urgestein Hilmar Bühler, der mit Geschichten und Anekdoten von der „großen“ Da-Bach-na-Fahrt für Unterhaltung sorgt. Er bedankt sich beim städtischen Bauhof für den Aufbau, der auch eigens kleine Brücken in das Bächle eingebaut hat.
Und weil zur Da-Bach-na-Fahrt traditionell auch ein bisschen politischer Humor gehört, bleibt der an diesem Nachmittag nicht außen vor. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hat sich entschuldigen lassen. Moderator Hilmar Bühler kommentiert das furz-trocken Richtung Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr: „Ich hätte sie gerne hier begrüßt. Zum letzten Mal – in dieser Amtsperiode.“ Die Lacher sind auf seiner Seite.
Mehrere Minuten lang schippern dann die Gefährte im Wasser Richtung Rathauseck – begleitet von aufgeregten Kindern, stolzen Mamas, Papas, Omas und Opas... In Schramberg sorgen eben auch die kleinsten Boote für große Stimmung.











