Landrat zu Gast in Schramberg: Stadt und Landkreis im Dialog

Von links: Arnhold Budick, Thomas Herzog (Verein Schramberger Orgelkonzerte e.V.), Dekanatskirchenmusikerin Bérénice Nuss, Stadtrat Mirko Witkowski, Stadtrat Thomas Brantner, Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, Landrat Christoph Keckeisen, Dekan Rüdiger Kocholl und Stadtrat Michael Melvin
Stadt Schramberg- Landrat Christoph Keckeisen besuchte Schramberg und tauschte sich mit der Stadt aus.
- Stationen waren St. Maria Kirche, Treff 12 und das Familienzentrum Schramberg.
- In St. Maria führten Arnhold Budick und Begleiter durch Kirche und Walcker-Orgel.
- Treff 12 unterstützt Schüler der Peter-Meyer-Schule – gefördert vom Kreisjugendamt.
- Im Arbeitsgespräch: Umfahrungen, Wertstoffhof, Straßenmeisterei, Jobcenter und Regiobus-Konflikt.
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Landrat Christoph Keckeisen hat die Stadt Schramberg besucht, um sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen und wichtige Themen an der Schnittstelle zwischen Stadt und Landkreis zu informieren. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, Mitgliedern des Gemeinderats und Vertretern der Stadtverwaltung besuchte er verschiedene Einrichtungen. Dies teilt die Stadtverwaltung mit. Ein anschließendes Arbeitsgespräch bot Gelegenheit, zentrale Anliegen der Stadt mit dem Landrat zu diskutieren.
Erste Station des Besuchs war die St. Maria Kirche. Dort stellte Arnhold Budick den Gästen die Kirche und deren Ausstattung durch den Bildhauer Erich Hauser vor. Arnhold Budick ist bestens mit Erich Hauser und der St.-Maria-Kirche vertraut und bietet regelmäßig ehrenamtlich Führungen an. Dekan Rüdiger Kocholl, Thomas Herzog vom Verein Schramberger Orgelkonzerte e.V. und Dekanatskirchenmusikerin Bérénice Nuss begleiteten den Termin – dank ihr erklangen zum Abschluss des Besuchs auf der Walcker-Orgel romantische Melodien.
Einblicke in Jugendhilfe
Anschließend besuchte die Delegation den Treff 12 in der Tiersteinstraße. Die Jugendhilfeeinrichtung bietet Kindern und Jugendlichen, die die Peter-Meyer-Schule besuchen, nachmittags einen Ort, wo sie sich wohl fühlen und Unterstützung erhalten. Freier Träger der Einrichtung ist die Stadt Schramberg; das Kreisjugendamt Rottweil fördert die Maßnahme. Vor Ort konnten die Gäste mit langjährigen Mitarbeitern der Einrichtung ins Gespräch kommen und Fragen stellen.
Die dritte Station führte in das Familienzentrum Schramberg, das im Gebäude der Kindertagesstätte Don Bosco zu Hause ist. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr stellte das Familienzentrum und seine Zielsetzungen kurz vor und leitete dann zum Arbeitsgespräch über. Themen, die sie ansprach, beinhalteten die Ortsumfahrung Sulgen, die Talumfahrung Schramberg, den Wunsch nach einem Wertstoffhof und die Pläne des Landkreises, seine Straßenmeisterei an einen neuen Standort in Sulgen zu verlegen.
Gute Lösungen
Überdies Thema waren der Job-Center-Standort Schramberg und der Interessenskonflikt zwischen dem von der Stadt beschlossenen Lärmaktionsplan und den Vorgaben des Landes für den Regiobus. Landrat Keckeisen informierte, dass er in letzterer Sache das Verkehrsministerium angeschrieben und um Unterstützung bei der Lösung des Konfliktes gebeten hat.
Der Besuch zeigte laut Mitteilung, wie viele Berührungspunkte es zwischen Stadt und Landkreis gibt. „Es ist mir wichtig, Themen nicht nur am Sitzungstisch zu besprechen, sondern direkt vor Ort ein Bild zu bekommen. Stadt und Landkreis arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen. Der direkte Austausch hilft, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam gute Lösungen zu finden“, so Landrat Christoph Keckeisen.
„Im Namen der Stadt Schramberg bedanke ich mich herzlich bei Landrat Christoph Keckeisen für seinen Besuch, den offenen Austausch und die Zeit, die er sich für die verschiedenen Stationen und unsere Themen genommen hat“, sagt Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. „Wir freuen uns auf die weitere positive Zusammenarbeit.“