Lärm in der Stadt: Hubschrauber holt Bäume aus dem Schramberger Stadtwald

Ein Hubschrauber wird die gefällten Bäume aus dem Spitalwald am Gymnasium holen.
Wegner„Mini-Schramberg wollen wir noch abwarten“, sagt Schrambergs Tiefbauchef Konrad Ginter zu der sicherlich Aufsehen machenden Maßnahme, dass ein Hubschrauber in Schramberg gefällte Bäume aus dem Spitalwald holen wird.
Zuerst das Schuljahresende und dann auch Mini-Schramberg abzuwarten, war die Prämisse die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Forstamt. Allerdings laufen jetzt bereits erste Vorarbeiten, von daher könne es gut sein, dass die Motorsägen schon zu hören seien, sagt Ginter.
Deswegen wird es wohl in der Woche ab dem 11. August etwas lauter werden in der Schramberger Talstadt und speziell am Spital-Berg.
Auch wenn an Fuße dieses Bergs schon lange kein Spital mehr steht – dieses war Anfang der 1970er-Jahre abgerissen worden und hatte dem damals neuen Gymnasium Platz gemacht, nachdem das Krankenhaus selbst bereits 1965 in den Park beim Gut Berneck in der Südstadt neu gebaut worden war – der Name ist geblieben.
Ab 15 Zentimetern Durchmesser
Gefällt werden sollen laut Ginter Bäume mit einem Durchmesser ab fünf Zentimeter – aus Verkehrssicherungsgründen. Diese können allerdings noch problemlos konventionell aus dem Gelände gebracht werden. Erst ab einem Stammdurchmesser von 15 Zentimetern komme dann der Hubschrauber zum Einsatz.
Geplant sind die Arbeiten beginnend an der Geigishalde – dem nördlichen Bereich des Spitalwalds – und dann weiter hinter dem Gymnasium durch und dem Hang entlang Richtung Süden.
100 000 Euro vorgesehen
Rund 100 000 Euro sind für die Maßnahme vorgesehen, gearbeitet wird, bis diese Summe verbraucht wird. Sollte alles schnell und zügig gehen, wäre das am Hang entlang bis zum Bernecksportplatz, so Ginter. Sollten die Arbeiten nicht ganz bis dorthin erledigt werden können, folge dies dann im kommenden Jahr.
Der Wald selbst gehört in diesen Bereichen der Stadt Schramberg, die Arbeiten werden vom Forstamt koordiniert.