Kunstverein in Lauterbach: Norbert Swoboda tritt ein letztes Mal an

Bei der Hauptversammlung des Kunstvereins Wilhelm Kimmich wurden die Weichen gestellt.
wierzba-photographie.de- Kunstverein Wilhelm Kimmich tagte zur 28. Mitgliederversammlung in der Galerie in Lauterbach.
- Rückblick: vier Ausstellungen 2025, darunter „Lauterbacher Künstler“ im Rahmen 750 Jahre Lauterbach.
- Neues Format „Kunstwanderung“ mit Galerie‑Café – künftig an ausgewählten Ausstellungssonntagen geöffnet.
- Seit Anfang 2026 neue Homepage online, Galerie wird nach Sanierung stärker von Vereinen genutzt.
- Wahlen: Norbert Swoboda für letzte zweijährige Amtszeit bestätigt, weitere Vorstände und Kuratorium gewählt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mitglieder, Freunde des Vereins und interessierte Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich über die Entwicklungen des vergangenen Jahres, die Pläne für 2026 sowie personelle Veränderungen im Vorstand und Kuratorium zu informieren. Auch eine Satzungsänderung und die Ehrung verdienter Mitglieder standen auf der Tagesordnung.
Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr
Vorsitzender Norbert Swoboda eröffnete die Versammlung und blickte auf ein besonders aktives Jahr zurück. Vier Ausstellungen wurden 2025 realisiert, darunter die vielbeachtete Präsentation „Lauterbacher Künstler – ein Dorf feiert seine Kreativen“, die zahlreiche Besucher in die Galerie lockte. Die Ausstellung war Teil des Jubiläumsprogramms 750 Jahre Lauterbach, an dem sich der Kunstverein mit mehreren Beiträgen beteiligte.
Ein neues und sehr erfolgreiches Format war die gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein organisierte „Kunstwanderung“. Unter dem Motto „Wandern und Kunst“ führte die Tour durch die Landschaft rund um Lauterbach und endete mit einem Galerie‑Café, in dem selbstgebackene Kuchen angeboten wurden. Dieses Café soll laut Mitteilung auch künftig an ausgewählten Ausstellungssonntagen geöffnet sein und hat sich bereits zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.
Galerie kräftig genutzt
Seit Anfang 2026 ist zudem die neue, von Volker Wierzba gestaltete Homepage des Vereins online. Sie bietet einen übersichtlichen Zugang zu Ausstellungen, Künstlerporträts und Vereinsaktivitäten und wird von den Mitgliedern gut angenommen.
Besonders erfreulich sei, so Swoboda, dass das Galeriegebäude nach der umfassenden Sanierung verstärkt von örtlichen Vereinen genutzt werde. Die historischen Räume hätten sich zu einem lebendigen kulturellen Zentrum entwickelt. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür war die Jubiläumsausstellung zum 750‑jährigen Bestehen Lauterbachs, die rund 1200 Besucher anzog und die Galerie über mehrere Wochen hinweg belebte.
Swoboda dankte der Gemeinde für die Unterstützung durch Bauhof, Reinigungsdienst und Verwaltung. Ebenso würdigte er die Arbeit des gesamten Vorstands, der Kreativgruppe sowie des Kuratoriums mit den Vorsitzenden Johannes Waldschütz und Ingrid Wild. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rottweil bezeichnete er als „vorbildlich und stets konstruktiv“.
Solide Finanzen
Der Kassenbericht von Markus Pfundstein fiel positiv aus. Die Einnahmen überstiegen die Ausgaben, und das Vereinsvermögen befindet sich im stabilen „grünen Bereich“.
Die Wahlen leitete der stellvertretende Vorsitzende Hubert Nagel. Zunächst stand die Wahl des Vorsitzenden an. Norbert Swoboda, der den Verein seit 2005 führt, erklärte sich bereit, für eine letzte zweijährige Amtszeit zu kandidieren. Er wurde von der Versammlung einstimmig wiedergewählt.
Ebenfalls für zwei Jahre bestätigt wurden Schriftführer Ulrich Bihlmaier, die Beisitzer Jürgen Leichtle und Hannah Pfundstein sowie die Kassenprüfer Emile Epagna und Andreas Kaupp. Neu ins Kuratorium gewählt wurde Waltraud Braun, die künftig das Gremium verstärken wird.
Miriam Huschenbeth stellt aus
Vor den Ehrungen stimmte die Versammlung einer Satzungsänderung zu, die die Einladungsmodalitäten zur Mitgliederversammlung an gängige rechtliche Vorgaben anpasst. Die endgültige Genehmigung durch das Amtsgericht steht noch aus.
Zum Abschluss gab der Verein einen Ausblick auf das kommende Ausstellungsprogramm. Nach der derzeit noch laufenden Ausstellung von Ingrid Wild wird ab Anfang November die Schramberger Künstlerin Miriam Huschenbeth ihre Werke in der Kimmich‑Galerie präsentieren. Die studierte Kunstlehrerin ist für ihre filigranen Scherenschnitte bekannt und gilt als eine der interessantesten Positionen der regionalen Kunstszene.