Kläranlage in Schiltach
: Faulturm energetisch fit für die Zukunft gemacht

Die Stadt Schiltach bildet mit der Gemeinde Schenkenzell den Abwasserverband „Oberes Kinzigtal“ und betreibt ihre Abwasserbeseitigungsanlagen als so genannte „Öffentliche Einrichtung“ selbst.
Von
red/pm
Schiltach
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Faulturm Kläranlage

Bürgermeister Thomas Haas beim Faulturm der neuen Kläranlage.

Stadt Schiltach
  • Schiltach und Schenkenzell betreiben die Kläranlage des Verbands „Oberes Kinzigtal“.
  • Schwerpunkt dieses Jahr: die umfassende Sanierung des Faulturms in Vorderlehengericht.
  • Asbestschiefer-Fassade, Dämmung und Holzunterkonstruktion waren verschlissen und wurden ersetzt.
  • Neue Dämmung und Aluminiumfassade senken Wärmeverluste – Heizölbedarf sinkt um rund 3000 Liter pro Jahr.
  • Bürgermeister Thomas Haas betont das Ziel, Betrieb energieärmer, klimafreundlicher und wirtschaftlicher zu machen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Kläranlage des Abwasserverbands steht im Ortsteil „Vorderlehengericht“. Während viele Investitionen auf der Kläranlage des Abwasserverbandes Oberes Kinzigtal in Vorderlehengericht für die Öffentlichkeit kaum sichtbar sind, leisten sie laut Mitteilung der Gemeindeverwaltung einen wichtigen Beitrag für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb. In diesem Jahr stand die umfassende Sanierung des Faulturms im Mittelpunkt der Modernisierungsmaßnahmen.

Nach rund 45 Betriebsjahren waren sowohl die Außenverkleidung aus Asbestschiefer als auch die dahinterliegende Wärmedämmung technisch überholt. Darüber hinaus wies die hölzerne Unterkonstruktion der Fassade bereits erhebliche Schäden auf und musste vollständig erneuert werden.

Neue Fassade

Im Zuge der Sanierung erhielt der Faulturm eine neue, leistungsfähige Wärmedämmung sowie eine langlebige und wartungsarme Aluminiumfassade. Die verbesserte Gebäudehülle reduziert die Wärmeverluste erheblich und sorgt dafür, dass die im Winter notwendige Zuheizung mit Heizöl künftig deutlich geringer ausfällt. Nach den Berechnungen wird sich der Heizölverbrauch um rund 3000 Liter pro Jahr reduzieren.

Verbandsvorsitzender Bürgermeister Thomas Haas sagt dazu: „Die Maßnahme stellt einen weiteren wichtigen Schritt dar, um den Energieverbrauch der Kläranlage nachhaltig zu senken und den technischen Betrieb langfristig klimafreundlicher und wirtschaftlicher auszurichten“.