Kirchenchor aus Hardt: Zu Gast bei Freunden in Portugal

Der Kirchenchor Hardt war zu Gast in Portugal.
Privat- Der Kirchenchor „St. Cäcilia“ Hardt reiste für fünf Tage nach Portugal – Heimat der Dirigentin.
- Anreise mit Umleitung nach Vigo wegen Nebels, Quartier im Schönstattzentrum Gafanha da Nazare.
- Stationen: Aveiro mit Kanälen, Porto mit Stadtführung und Douro-Schifffahrt, Atlantikbesuch.
- Ausflug nach Fatima und Coimbra, Fado-Abend sowie Museumsbesuch in Ílhavo mit Muschelsammlung.
- Abschluss: Messegestaltung in Gafanha da Nazare, Dank an Gastgeber und Organisatorinnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gut gelaunt und voller Vorfreude bestieg die Gruppe laut Mitteilung den Flieger in Stuttgart in Richtung Porto. Allerdings wurde der Flug nach Vigo in Spanien umgeleitet, da wegen des Nebels die Landung in Porto unmöglich war. Mit mehr als drei Stunden Verspätung erreichte die Reisegruppe das Schönstattzentrum in Gafanha da Nazare, in welchem die Gruppe untergebracht war.
Sonnenschein und blauer Himmel begleitete die Gruppe vom ersten Tag an. Die Küstenstadt Aveiro, 60 Kilometer südlich von Porto, wegen der vielen Kanäle auch Venedig Portugals genannt, war das erste Ziel.
Führung durch Porto
Nach einer Stadtrundfahrt mit dem Touristenzügle machte sich ein Teil der Gruppe mit Rosa Maria, der Mutter der Dirigentin, auf zur Führung durch die Altstadt. Die anderen bestiegen eine der farbenfrohen Gondeln, um die vielen Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu bestaunen.
Am zweiten Tag stand der Besuch von Porto auf dem Plan. Rosa Maria führte die Gruppe zu Sehenswürdigkeiten der Handelsstadt, die durch den Portwein bekannt wurde. So konnten die Sängerinnen und Sänger den Torre dos Clerigos (Wahrzeichen Portos), die frühgotische Kirche Sao Francisco, das imposante Bahnhofsgebäude mit seinen Geschichten erzählenden Kachelwänden sowie den Hauptplatz mit Rathaus bewundern.Eine Schifffahrt auf dem Douro rundete den Besuch ab.
Ein Spaziergang am Atlantik, Baden im Meer oder ein Getränk an der Strandbar und später bei der Portweinprobe im Schönstattzentrum beendeten diesen schönen Tag.
Zentrum des Marienkults
Mit einer Fahrt zur Wallfahrtsstätte Fatima begann für einen großen Teil der Gruppe der dritte Reisetag. Die anderen blieben am Meer. In Fatima beeindruckte die Erscheinungskapelle, die moderne Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit, die Besucher aus Hardt. Sie bietet bis zu 8000 Gläubigen Platz und ist eines der wichtigsten Zentren des Marienkults. Beeindruckend war auch der größte Kirchenvorplatz der Welt. In der Kirche „Unserer lieben Frau des Rosenkranzes“ finden sich die Gräber der Hirtenkinder Lucia, Jacinta und Francisco, denen der Überlieferung nach Maria erschienen ist.
Danach ging es nach Coimbra - UNESCO-Welterbe und die älteste Universitätsstadt Portugals. Hier war die Reisegruppe wieder komplett. Andre, Martas Vater, wusste Wissenswertes über die große Universität zu berichten. So wird dort Recht, Medizin, Sprachen und Wissenschaften gelehrt.
Der Besuch eines Fado-Hauses durfte nicht fehlen. Fado ist der berühmte traditionelle Musikstil Portugals. Er entstand als Brautwerbung im 19. Jahrhundert aus der Studentenbewegung. Die UNESCO hat den Fado zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt.
Größte Muschelsammlung
Der letzte Reisetag begann mit einem Morgenlob, gestaltet von Anne-Christine Rimmele-Ganter, mit meditativen Texten und Chorgesängen. Der Chor gratulierte den zwei Geburtstagskinder des Tages mit einem Ständchen.
Mit der Besichtigung des Fischermuseums, über die Arbeit der Kabeljaufischer, der größten Muschelsammlung Portugals und einem Museumsschiff in Ilhavo endete der Vormittag.
Im Garten von Familie Kulcer-Ribeiro fand bei portugiesischen Leckereien die sehr gelungene Chorreise ihren Abschluss. Vorsitzende Anne-Christine Rimmele-Ganter bedankte sich bei Marta und ihrer Familie für die wunderbare Gastfreundschaft. „Wir waren bei Freunden zu Gast“, waren sich alle einig. Mit dem Lied „Dankeschön und auf Wiedersehen“ verabschiedete sich der Chor.
Perfekte Organisation
Ein Highlight gab es noch: Der Chor gestaltete unter der Leitung von Marta Kulcer-Riberiro die Abendmesse in der Kirche von Gafanha da Nazare. Mit dem vierstimmigen Frauenchor „Hebe deine Augen auf“ und „Die Gott lieben…“ begeisterte der Chor die Kirchenbesucher.
Ein Lob ging auch an Johannes Klausmann und Karl Moosmann für die umsichtige Fahrweise mit den Mietautos. Karl-Josef Flaig bedankte sich im Namen aller bei Anne-Christine Rimmele-Ganter und Gertrud Moosmann für die perfekte Organisation.