Jahrzehnte in Schramberg: Redaktion verabschiedet mit Stephan Wegner ein echtes Urgestein

Die Geschäftsführung der Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft, Chefredaktion und Kollegen verabschieden Stephan Wegner (Fünfter von rechts) in den Ruhestand.
PetersDie Kamera und den Block stets griffbereit, das Handy zur Stelle – und im Gespräch mit den Menschen in Schramberg immer am Puls der Zeit: Stephan Wegner ist ein Lokalredakteur, wie er im Buche steht. Nun aber schlägt er ein neues Kapitel auf. Er geht in den Ruhestand.
Mit Fug und Recht darf man Wegner, der bald seinen 63. Geburtstag feiert, als echtes „Schwabo-Urgestein“ bezeichnen. Schon ab 1978 schrieb er als Freier Mitarbeiter für den Schwarzwälder Boten, stellte dann glücklicherweise fest, dass das begonnene Medizinstudium doch nichts für ihn war und begann 1990 sein Volontariat. Seit 1992 ist er Redakteur und ergriff schon früh die Gelegenheit, direkt in und aus seiner Heimatstadt Schramberg zu berichten. Ab 2019 leitete er die Lokalredaktion, an deren Spitze nun seine Nachfolgerin Karin Zeger steht.
Blick auf die Anfänge
Bei der Feierstunde im Verlagshaus in Oberndorf blickte man im Kollegenkreis gemeinsam auf die Anfänge, die Zeiten von Schreibmaschine und Schwarzweiß-Fotostreifen und auf die rasante Entwicklung der Zeitungsproduktion, die der technikaffine Wegner über Jahrzehnte mitbegleitet hat.
Für den Ruhestand wurden ihm nun nicht nur die allerbesten Wünsche mitgegeben, sondern auch süße und herzhafte Präsente, verbunden mit Gutscheinen für den ein oder anderen Kurztrip mit der Familie.
Wer Stephan Wegner kennt, weiß, dass er das Stadtgeschehen weiterhin interessiert verfolgen wird – nun eben aus anderer Perspektive. Alles Gute!
