Industrie in Schramberg: Auftragseingang steigt wieder deutlich

TRUMPF am Standort in Sulgen
Simon Menges- TRUMPF meldet steigenden Auftragseingang: plus sieben Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.
- Der Umsatz liegt mit 4,34 Milliarden Euro fast auf Vorjahresniveau und übertraf Erwartungen.
- Die USA sind mit rund 760 Millionen Euro wichtigster Einzelmarkt – Deutschland fällt zurück.
- In Deutschland sinkt der Umsatz auf rund 660 Millionen Euro, China liegt bei rund 450 Millionen.
- Alle Bereiche legten zu, stark war das Halbleitergeschäft; Jahrespressekonferenz am 15. Oktober.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach mehreren schwierigen Geschäftsjahren zeichnet sich beim Hochtechnologieunternehmen TRUMPF eine Erholung ab. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2025/26 um sieben Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Der Umsatz blieb mit 4,34 Milliarden Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres und fiel damit besser aus als ursprünglich erwartet.
Im vergangenen Herbst hatte TRUMPF noch mit einem stagnierenden bis leicht steigenden Auftragseingang und einem rückläufigen Umsatz gerechnet. Tatsächlich entwickelte sich das Geschäft deutlich positiver.
„Der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten", sagt Vorstandsvorsitzende Nicola Leibinger-Kammüller. Nach den Entwicklungen der vergangenen Monate gehe das Unternehmen trotz der geopolitischen Unsicherheiten von einer „leichten konjunkturellen Trendwende" aus.
Starkes USA-Geschäft
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in den USA. Mit einem Umsatz von rund 760 Millionen Euro – ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr – waren die Vereinigten Staaten erstmals wieder der wichtigste Einzelmarkt des Unternehmens. Deutschland verlor diese Spitzenposition. Hier sank der Umsatz um sechs Prozent auf rund 660 Millionen Euro.
Auch China verzeichnete laut Mitteilung einen Rückgang. Mit einem Umsatz von rund 450 Millionen Euro blieb das Land jedoch weiterhin der wichtigste Markt in Asien.
Zukunftsprojekt
Nach Unternehmensangaben legten im vergangenen Geschäftsjahr alle Geschäftsbereiche zu. Neben Werkzeugmaschinen und Lasertechnik entwickelte sich vor allem das Halbleitergeschäft positiv. Gemeinsam mit dem niederländischen Partner ASML profitierte TRUMPF von der gestiegenen Nachfrage nach Anlagen für die Chipproduktion. Fortschritte meldet das Unternehmen zudem bei Zukunftsprojekten wie der Entwicklung lasergestützter Drohnenabwehr.
Zum Stichtag 30. Juni 2026 beschäftigte TRUMPF weltweit 16.960 Mitarbeiter. Rund 8200 davon arbeiten in Deutschland, etwa 5350 am Stammsitz in Ditzingen.
Die endgültigen Geschäftszahlen einschließlich des Ergebnisses will TRUMPF auf seiner Jahrespressekonferenz am 15. Oktober veröffentlichen.