Genuss der Natur: Hardter Wanderer erkunden Griesbacher Wasserfall

Gruppenbild an der Marienruhe
Verein- Elf Mitglieder des Schwarzwaldvereins Hardt wanderten in Bad Griesbach eine 13,5-km-Runde.
- Start an der Sommerskisprungschanze, rund 550 Höhenmeter – Zielpunkte Teufelskanzel und Glaswaldsee.
- Der Griesbacher Wasserfall führte wegen des trockenen Sommers kaum Wasser, der Aufstieg war steil.
- Höhepunkte: Karsee Glaswaldsee, Bärenfelsen, Marienruhe und Aussicht am Griesbacher Genussplatz.
- Rückweg über Rappenschliff, Silbereck und Haberer Turm; Einkehr im Gasthaus Zum Walkenstein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ziel waren der Teufelskanzelsteig, der Glaswaldsee und weitere beeindruckende Natur- und Aussichtspunkte.
Erstes Ziel war der Griesbacher Wasserfall. Aufgrund des trockenen Sommers führte der Bach allerdings kaum Wasser, sodass die Kaskaden diesmal mehr erahnt als bestaunt werden konnten.
Dafür wartete der erste Anstieg über steinerne Stufen. Vorbei an der Sexauer Hütte ging es über schmale, teils abenteuerliche Pfade mit Wurzeln, Felsen und Treppen hinauf zur Teufelskanzel.
Ein besonderer Höhepunkt war anschließend der Abstecher zum Glaswaldsee, dem „blauen Auge“ des mittleren Nordschwarzwaldes. Der eiszeitlich entstandene Karsee gehört zu den zwölf erhaltenen Karseen des Schwarzwaldes und steht seit 1960 unter Naturschutz. Früher wurde er zudem für die Flößerei genutzt. Bei strahlendem Sonnenschein spiegelten sich die Bäume im dunklen Wasser – ein herrlicher Ort zum Verweilen.
Bärenfelsen und Marienruhe
Weiter führte die Route zur Lettstädter Höhe und zum Glaswaldsee-Blick. Über die See-Ebene auf rund 960 Metern ging es auf ruhigen Waldpfaden zum Bärenfelsen und anschließend zur Marienruhe.
Am Griesbacher Genussplatz bot sich eine willkommene Rast mit herrlichem Blick über Bad Griesbach bis in Richtung Nationalpark Schwarzwald. Der Rückweg führte vorbei am Rappenschliff, dem Silbereck, das an den früheren Silberbergbau erinnert, und zum Haberer Turm. Der 16 Meter hohe Sandsteinturm wurde 1899 zu Ehren von Albert Haberer errichtet. Nach rund 13,5 Kilometern und 550 Höhenmetern erreichte die Gruppe wieder die Skisprungschanze.
Zum gemütlichen Abschluss kehrten die Wanderer im Gasthaus Zum Walkenstein in Walke/Oberwolfach ein. Ein herzliches Dankeschön ging laut Mitteilung an Wanderführer Helmut Bohnet für die abwechslungsreiche Tour, die gute Führung und die schönen Schwarzwald-Eindrücke.