Friedhof in Lauterbach: Drei Tage Bauzeit für neue Stützmauern

Bürgermeister Jürgen Leichtle und Unternehmer Joachim Glatthaar machten sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof.
Weilacher- Zweiter Bauabschnitt am Friedhof Lauterbach: vier Stützmauern sollen bis Oktober fertig sein.
- Kosten liegen bei rund 420.000 Euro, Zuschüsse aus dem Ausgleichstock betragen 250.000 Euro.
- Die Mauern werden als Fertigteile von Glatthaar Starwalls montiert – Bauzeit deutlich kürzer.
- Drei von vier Betonmauern mit Buntsandstein-Verblendung wurden binnen drei Tagen gesetzt.
- Der dritte Bauabschnitt ist noch offen, das Gesamtkonzept wurde im Jahr 2021 vorgestellt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach den Worten von Bürgermeister Jürgen Leichtle sollen die vier Stützmauern des zweiten Bauabschnitts der Friedhofsanierung bis Oktober fertiggestellt sein. „Aktuell liegen wir im Zeitplan“, so Leichtle. Alle Stützmauern erhalten noch ein auf der Oberseite montiertes Geländer. Die Kosten des zweiten Bauabschnitts liegen bei rund 420.000 Euro. Dafür erhält die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 250.000 Euro aus dem Ausgleichstock.
Erstmals im Gemeinderat vorgestellt und beraten wurde das Sanierungskonzept für den gesamten Friedhof mit mehreren Bauabschnitten im Jahr 2021. Wann und in welcher Form der dritte Bauabschnitt realisiert werden soll, ist noch nicht entschieden.
Vier neue Mauern
Seit mehreren Jahren schon laufen die Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof Lauterbach. Aktuell werden im zweiten Bauabschnitt vier neue Mauern erstellt, die in dem steilen Gelände für Stabilität sorgen sollen. Dabei setzt die Gemeinde auf ein Verfahren des Waldmössinger Unternehmens Glatthaar Starwalls: Die Stützmauern werden industriell vorgefertigt und vor Ort mit Hilfe eines mobilen Krans als Komplettelemente montiert. Dies spart laut Mitteilung erheblich Bauzeit und reduziert die Beeinträchtigungen.
Drei der vier neuen Betonmauern, die mit heimischem Buntsandstein verkleidet sind, hat das Unternehmen innerhalb von drei Tagen gesetzt. „Immer mehr öffentliche Auftraggeber vertrauen auf unser Verfahren und realisieren Bauprojekte mit Stützmauern unter anderem zur Hangabsicherung mit Glatthaar Starwalls“, sagt Firmengründer und Erfinder Joachim Glatthaar. Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Leichtle machte sich der Unternehmer ein Bild vom Stand der Arbeiten.
Bis zu 80 Prozent kürzere Bauzeit
Vor Ort erläuterte Joachim Glatthaar die Vorteile der industriellen Vorfertigung von Mauern. So lasse sich die Bauzeit um bis zu 80 Prozent verkürzen. Gerade auf einer sensiblen Baustelle wie dem Friedhof sei dies elementar. Zudem bringe die Lösung Kosteneinsparungen.
Auf dem Friedhof verbinde die für den zweiten Bauabschnitt gewählte Lösung die Vorteile von Betonfertigwänden mit dem Flair von Natursteinmauern. Die Wandelemente aus Beton werden bei der Vorfertigung mit Natursteinen verblendet und erzielen dadurch die Wirkung einer Steinmauer.