Festival in Tennenbronn: Brachialer Auftakt beim Metalacker

Impressionen vom Metalacker
DoldWas für ein Auftakt am Freitag : Die Massen strömten Richtung Trombach – und sie wurden nicht enttäuscht. Es gab von sechs Bands gewaltig etwas auf die Ohren. Das begeisterte mehrere Generationen von Metallern auf dem restlos ausverkauften Metalacker.
Für alle Generationen
Schon die Kleinsten – oft ausgestattet mit grellen Ohrenschützern – bis zur Generation Oma und Opa fühlten sich auf dem „Acker“ pudelwohl. Da tat es auch keinen Abbruch, dass durch die Regenfälle reichlich Schlamm an den Schuhen klebte. Während des Freitagabends blieb es aber weitgehend trocken, nachdem es pünktlich zum Auftakt noch einen starken, kurzen Schauer gegeben hatte.
350 Helfer im Einsatz
Dass der Metalacker nicht irgendein x-beliebiges Festival ist, hat sich auch bei den Musikern längst herumgesprochen. Christoph Christ von Freydorf, Sänger des Headliners Emil Bulls aus München, bekannte beispielsweise: „Wir waren schon auf viel, viel größeren Festivals. Aber nirgends ist es so gut wie auf dem Metalacker“, sagte er. Das Lob gehörte dem Ambiente mit dem natürlichen Amphitheater der ansteigenden Fläche, aber vor allem den Organisatoren um Robert Broghammer und Simon Kaltenbacher.
Helfer der Vereine
Die 350 Helfer sorgten dafür, dass es den Besuchern an wirklich gar nichts fehlte – sei es in Sachen Verpflegung, beim Campingplatz oder rund um die Bühne. Viele Helfer der Tennenbronner Vereine gaben alles, damit der Metalacker den hohen Ansprüchen gerecht wird.
Aber natürlich legten auch die Musiker auf der Bühne los wie die Feuerwehr. Die Emil Bulls hatten eine große Fangemeinde. Ihre Songs wurden lauthals mitgesungen. Für den astreinen Sound sorgte Jogi Kaltenbacher mit seinem Team.
Begeisterung auf und vor der Bühne war auch bei den Schweden von Dynazty zu spüren. Sänger Nils Molin hoffte nach dem hammerharten Set der Band, dass es nicht das letzte Mal war, dass die Band den Metalacker beehrt.
Harter Abschluss
Die Finnen von Ensiferum hatten sich dem Viking- und Folkmetal verschrieben. Nicht nur der Bassist Sami Hinkka zog mit seinem charakteristischen Rauschebart die Blicke auf sich. Ganz vorne hatten sich die beinharten Fans der Band eingereiht.
Darker Half hatten zuvor den Metalacker eröffnet. Immer wieder wollen die Veranstalter Bands eine Chance vor großem Publikum geben, die bislang noch nicht so bekannt sind. Es folgten Mission in Black. Den Abschluss übernahmen Aephanemer aus Frankreich – zweifellos die härteste der harten Bands an diesem Abend.
