Entdeckungstour rund ums Feurenmoos
: Wenn kleine Teufel ganz leise werden

Waldbaden, Naturmaterialien, Hängematten und eine ordentliche Portion Fantasie: Beim  Ferienprogramm in Hardt erlebten die Kinder die Natur einmal ganz anders.
Von
red/pm
Hardt
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Steinreute

In zwei Gruppen ging es mit Natur-Entspannungspädagogin Ingrid Langenbacher auf eine dreistündige Entdeckungstour rund ums Feurenmoos.

Veranstalter
  • Ferienprogramm in Hardt: Kinder erkundeten mit Ingrid Langenbacher das Feurenmoos.
  • Schwerpunkt Waldbaden „Shinrin yoku“ – Natur mit allen Sinnen bewusst wahrnehmen.
  • Übungen wie „Eulenblick“ und „Fuchsgang“ forderten Aufmerksamkeit, Ruhe und Achtsamkeit.
  • Entspannung mit Hängematten und „Dreizack“, dazu kreatives Gestalten mit Ton und Naturmaterialien.
  • Spiel „Wald oder Wiese“ testete Naturwissen, Murmelbahn aus Rinde sorgte für zusätzlichen Spaß.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Auch ein Teufel darf entspannen“ – unter diesem augenzwinkernden Motto nahmen die Steinreute-Teufel in zwei Gruppen am ganztägigen Ferienprogramm für Kinder in Hardt teil. Auf dem Programm stand diesmal etwas ganz Besonderes: Waldbaden, im japanischen Ursprungsland als „Shinrin yoku“ bekannt.

Dabei ging es nicht einfach um einen Spaziergang durch den Wald. Die Kinder und Jugendlichen sollten die Natur ganz bewusst erleben und mit möglichst vielen Sinnen entdecken. Denn die Idee dahinter ist einfach: Nur wer die Natur kennt und schätzt, wird sie auch schützen.

Als Eule durch den Schwarzwald

Begleitet wurden die jungen Teilnehmer von der Schramberger Natur-Entspannungspädagogin Ingrid Langenbacher. Sie führte die Gruppen durch die Wälder und Wiesen rund um das Feurenmoos und verband Bewegung, Naturwissen und Entspannungsübungen miteinander.

Schon bei der Kennenlernrunde wurde die Fantasie der Kinder angeregt: Welches Waldtier findet jeder besonders interessant? Und wie lässt es sich mit Körperhaltung oder Geräuschen nachahmen?

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Bei einem beeindruckenden Ausblick von der Steinreute in Richtung Schwarzwald folgte der sogenannte „Eulenblick“. Dabei ging es darum, den Blickwinkel einer Eule nachzuahmen und die Umgebung möglichst weit wahrzunehmen.

Überhaupt wurden die Sinne an diesem Tag immer wieder gefordert: Sehen, Hören, Riechen und Tasten spielten eine wichtige Rolle.

Ganz leise wie ein Fuchs

Besonders viel Aufmerksamkeit verlangte laut Mitteilung der anschließende „Fuchsgang“. Die Kinder stellten sich vor, wie sich ein Fuchs durch Wald und Wiese bewegt – ruhig, vorsichtig und möglichst lautlos.

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...einfach mal durchhängen

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Dabei achteten sie auf ihre Körperhaltung und ihre Atmung und erspürten mit den Füßen den Untergrund. Wie fühlt sich der Waldboden an? Wo liegen Äste? Wie verändert sich der Untergrund?

Immer wieder hielten die jungen Füchse inne und lauschten aufmerksam. Welche Geräusche sind im Wald zu hören? Welche Gerüche liegen in der Luft? Wie fühlt sich ein Grashalm oder ein kleiner Ast an? Und wie spürt man den Wind?

Genau dieses bewusste Innehalten gehört zum „Shinrin yoku“ dazu: Pausen machen, zur Ruhe kommen und die Umgebung aufmerksam wahrnehmen.

Eine teuflische Stärkung und Hängematten

Nach so viel Aufmerksamkeit und Bewegung durfte natürlich eine Stärkung nicht fehlen. Zur Entspannung gab es einen frisch gebackenen „Dreizack“ – passend zum teuflischen Motto.

Anschließend ging es zu den Hängematten zwischen den Bäumen beim Waldkindergarten. Beim Blick nach oben in die Baumkronen kamen die Kinder aus dem Staunen kaum heraus.

Und genau darum ging es ebenfalls: Staunen ist ein wichtiger Bestandteil des Waldbadens. Wer staunt, bleibt neugierig, möchte entdecken, lernen und erforschen. Dabei geht es nicht darum, etwas zu bewerten oder zu beurteilen. Vielmehr steht die achtsame Begegnung mit der Natur im Mittelpunkt.

Kreativ werden mit dem, was der Wald bietet

Der Wald wurde an diesem Tag aber nicht nur mit Augen, Ohren, Nase und Händen erkundet, sondern auch zum kreativen Materiallager.

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Beim Ferienprogramm konnten die Kinder den Wald mit allen Sinnen erleben.

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Ton, Blüten, Blätter, unterschiedliche Farbtöne, Rinde und Gräser boten unzählige Möglichkeiten. Die Beschäftigung mit natürlichen Materialien kann dabei helfen, eine ganz eigene Verbindung zur Natur zu entwickeln.

Mit bereitgestelltem Ton machten sich die Kinder anschließend daran, ihre ganz persönlichen Varianten der Steinreute-Teufel-Maske zu modellieren. Und wer genauer hinsah, konnte unter den selbst geformten Kunstwerken sogar die eine oder andere Schramberger-Hansel-Maske entdecken.

Wer kennt sich im Wald am besten aus?

Beim Spiel „Wald oder Wiese“ konnten die jungen Teilnehmer anschließend ihr frisch erworbenes Naturwissen unter Beweis stellen. Für jede gewonnene Murmel gab es eine weitere Chance, die Kugel auf einer kleinen Waldmurmelbahn aus Rinde rollen zu lassen.