Einkaufen in Aichhalden: Wie es mit dem Netto weitergeht

Der bestehende Netto-Markt erfährt eine große Veränderung.
WegnerVon derzeit 800 auf 1060 Quadratmeter Verkaufsfläche will der derzeitige Netto-Markt am Koppengässle in Aichhalden erweitern. Am Sortiment soll festgehalten werden, hieß es in einer öffentlichen Ratssitzung in Aichhalden in diesem Jahr.
„Wir können bestätigen, dass in der Zwischenzeit ein Bauantrag für den Neubau in Aichhalden gestellt wurde“, teilt die Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Derzeit warte das Unternehmen, das seinen Sitz in Maxhütte-Haidhof hat, auf die Erteilung der Baugenehmigung. Geplant ist, wie bereits beim jetzigen Netto, dass wieder ein Immobilieninvestor mit im Boot ist.
In ähnlicher Weise mit Abriss und Neubau war „Netto“ auch schon an anderer Stelle vorgegangen. So beispielsweise in Mönchweiler im Schwarzwald-Baar-Kreis. Dort war ebenfalls vor rund drei Jahren der bestehende Markt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden.
Großflächiger Betrieb
Da die geplante Vergrößerung dazu führt, dass der Netto-Markt vom Regierungspräsidium Freiburg hinsichtlich der Raumordnung als großflächiger Einzelhandelsbetrieb eingestuft wird, war eine Ausweisung als Sondergebiet und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit der Bezeichnung „Einzelhandel Koppengässle“ erforderlich. Und hierzu ist natürlich, wie für vieles, auch ein Gutachten erforderlich.
Verkauf im Zelt geplant
Während der Zeit des Abbruchs und Neubaus bräuchten die Kunden nicht auswärts einkaufen, hatte es zu Jahresbeginn geheißen. So soll auf dem in der Übergangszeit ein Verkauf in einem Großzelt ermöglicht werden – wo genau dieses stehen wird, ist derzeit wohl noch nicht abschließend entschieden.
Das künftige Gebäude soll etwas niedriger als bisher werden, neben dem Hauptgebäude soll es Lagerräume, Nebenflächen und einen Backshop im Café-Bereich geben.
E-Auto-Ladestation
Für die Kunden sollen 55 Personenwagen-Stellplätze, acht Fahrradständer und eine E-Auto-Ladestation geben, hatte es bereits bei der ersten Vorstellung des Vorhabens geheißen.