Einbruch im ehemaligen Krankenhaus
: Kupferdiebe legen Schrambergs Südstadt lahm

Rund 100 Haushalte waren in der Nacht auf Dienstag stundenlang ohne Strom.
Von
Karin Zeger
Schramberg
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Ein Hebel, ein folgenschwerer Fehler: Im Untergeschoss des ehemaligen Krankenhauses befindet sich der Trafo.

Johannes Fritsche
  • Einbruch ins frühere Schramberger Krankenhaus führte zu Stromausfall in der Südstadt.
  • Mutmaßliche Kupferdiebe legten an einem Trafo einen Schalter um – 100 Haushalte ohne Strom.
  • Der Ausfall dauerte rund zweieinhalb Stunden und begann kurz nach Mitternacht.
  • Stadtwerke-Mitarbeiter traf ein, Täter flüchteten ohne Beute und blieben unerkannt.
  • Polizei sucht Zeugen, besonders aus der Weihergasse und dem Umfeld des Krankenhauses.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein nächtlicher Einbruch ins ehemalige Schramberger Krankenhaus hatte unerwartete Folgen: Mutmaßliche Kupferdiebe lösten durch einen folgenschweren Handgriff einen Stromausfall aus. Rund 100 Haushalte in der Südstadt waren rund zweieinhalb Stunden ohne Elektrizität. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die Täter in der Nacht von Montag auf Dienstag, gegen Mitternacht, in das Untergeschoss des ehemaligen Krankenhauses ein, erläutert Oberkommissar Jürgen Moosmann vom Polizeirevier Schramberg. Dort hatten die Stadtwerke Schramberg Stromkabel verlegt, die für die Versorgung der Südstadt nötig sind, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Ziel der Bande war offenbar der Diebstahl dieser Kupferleitungen. Um gefahrlos arbeiten zu können, legten die Täter an einem Trafo einen Schalter um, so die Auskunft des Beamten.

Anwohner melden sich

Was die Einbrecher nicht ahnten: Mit diesem Handgriff kappte der Schalter nicht nur die Stromversorgung des Gebäudes. Auch rund 100 Haushalte in der Schramberger Südstadt waren plötzlich ohne Strom. Betroffen waren nach Angaben der Polizei das Gebiet rings um das Krankenhaus. Zahlreiche Anwohner meldeten den Ausfall kurz nach Mitternacht bei der Polizei und auch bei den Stadtwerken.

Diebe werden überrascht

Als ein Mitarbeiter der Stadtwerke in der Nacht am ehemaligen Krankenhaus eintraf, wurden die mutmaßlichen Buntmetalldiebe offenbar überrascht. Nach Angaben von Oberkommissar Jürgen Moosmann flüchteten sie daraufhin unerkannt und ohne Beute. Die Ermittler gehen derzeit von mindestens drei Tätern aus.

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Da Kupferleitungen ein erhebliches Gewicht haben, vermutet die Polizei, dass die Täter ihr Fluchtfahrzeug in unmittelbarer Nähe abgestellt hatten. Besonders der Bereich der Weihergasse rückt deshalb in den Fokus der Ermittlungen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht auf Dienstag im Bereich der Weihergasse oder rund um das ehemalige Krankenhaus verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07422/27010 beim Polizeirevier Schramberg zu melden.