E-Bike-Tour ab Lauterbach
: Einst gab es einen Bauernfürsten in Kaltbrunn

Mit einer letzten Ausfahrt nach Kaltbrunn beschloss der Schwarzwaldverein Lauterbach seine E‑Bike‑Touren für 2026.
Von
red/pm
Lauterbach
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E-Bike Gruppe des Schwarzwaldvereins Lauterbach bei der Saison-Abschlußtour auf der Salzlecke.

E-Bike Gruppe des Schwarzwaldvereins Lauterbach bei der Saison-Abschlußtour auf der Salzlecke.

Schwarzwaldverein
  • Der Schwarzwaldverein Lauterbach beendete seine E‑Bike‑Touren mit einer Ausfahrt.
  • 25 Teilnehmer fuhren über Schramberg und Schiltach hinauf zur Salzlecke – Ziel war Kaltbrunn.
  • Tourguide Ewald Armbruster erzählte von „Bauernfürst“ Andreas Harter und seiner Leibgarde.
  • Im Gasthaus Martinshof dankte Manfred Haas Armbruster für Ortskenntnis und historische Einblicke.
  • Vorschläge für 2027 sind bis November erwünscht, Rückweg führte talwärts nach Schramberg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

25 Teilnehmer folgten Tourguide Ewald Armbruster über Schramberg nach Schiltach. Dort begann der Anstieg entlang des Kuhbachs hinauf zum Mattenweiher und weiter zur Salzlecke. Auf dem Höhenkamm führte die Route zum Tor, bevor die Gruppe durch das malerische „Grüß‑Gott‑Tal“ und am Jägerhaus vorbei Kaltbrunn erreichte.

Leibgarde von 80 Mann

Unterwegs erzählte Armbruster die Geschichte des bekannten „Bauernfürsten“ Andreas Harter (1791–1873), der einst eine Leibgarde von bis zu 80 Mann und eine eigene Musikkapelle in Kaltbrunn unterhielt, um den echten Fürsten in nichts nachzustehen.

Bei der Einkehr im Gasthaus Martinshof dankte E‑Bike Tourenorganisator Manfred Haas besonders herzlich Ewald Armbruster. Seine hervorragenden Ortskenntnisse und seine historischen Einblicke machten jede seiner Touren zu einem Erlebnis. Haas blickte zudem auf ein erfolgreiches Tourenjahr zurück: Sieben Ausfahrten wurden 2026 angeboten und erfreuten sich großer Resonanz.

Vorschläge erwünscht

Gleichzeitig bat er die Anwesenden, bereits bis November Tourenvorschläge für die Planung der Saison 2027 einzubringen. Der Rückweg führte entspannt dem Tal entlang zurück nach Schramberg. Besonders freute sich die Gruppe über die nach dem Waldbrand wiedergeöffnete Straße nach Lauterbach.