Central-Apotheke Schramberg: Kritik an Vergütungsregelung

Maria-Lena Weiss (Zweite von links) beim Gespräch in der Central-Apotheke mit (von links) Clemens Maurer, Annette Fuchs, Maximilian Fuchs und Thomas Brantner
KingDie Central-Apotheke in Schramberg war nicht die einzige, die die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss im Verlauf ihrer Wintertour besuchte. Doch auch bei diesem, eineinhalbstündigen Gesprächstermin mit der Inhaberin Annette Fuchs, an der auch Thomas Brantner und Clemens Maurer von der CDU Schramberg, entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch.
Gehört doch der gesamte Gesundheitssektor zu den Bereichen, bei denen viele beteiligt sind, Einflusssphären sich treffen und die Transparenz nicht immer überschaubar ist.
Umso wichtiger war es, mit genügend Zeit über die Herausforderungen zu reden, mit denen sich Apotheken konfrontiert sehen. Annette Fuchs, Inhaberin der Central-Apotheke, gab dabei der CDU-Politikerin ihr Anliegen hinsichtlich der Vergütung mit in die Bundespolitik: die Apotheke erhält pro verschreibungspflichtiges Medikament den Betrag von 8,35 Euro. Diese Tatsache rufe nach einer anderen Regelung.
Telemedizin als Ergänzung
Angesprochen auf die Telemedizin sieht sie darin eine mögliche Ergänzung zum Arztbesuch, warnt aber gleichzeitig vor der Gefahr des Missbrauchs dieser Praxis.
Verantwortliches Handeln
Verantwortliches Handeln: immer wieder kam es im Verlauf des Gesprächs auf diesen Begriff, der gerade im Bereich der Gesundheitsfürsorge eine wichtige Rolle spielt. Gerade darum war es für Maria-Lena Weiss wichtig, das sehr tief gehende und aufschlussreiche Gespräch geführt zu haben: Bundespolitik, Lokalpolitik und ein wesentlicher Bereich aus dem Gesundheitswesen im konstruktiven Nachdenken und beim gemeinsamen Blick hinter die Kulissen.